Kostenlose Wettprognosen – was sie leisten und was sie kosten
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Stand: Oktober 18, 2026 · geprüft gegen die Swisslos-Spielregeln und die Bewilligungsregister der Gespa.

Kostenlose Wettprognosen finden sich auf jeder Sportseite, in Newslettern und in sozialen Medien. Sie versprechen Trefferquoten, Expertenwissen oder wissenschaftliche Modelle, und sie sind in der Schweiz legal zu lesen. Auf sie zu wetten ist es nur an zwei Stellen. Was eine Prognose über ein Fussballspiel, ein Tennismatch oder eine Bundesliga-Partie leistet – und was sie nicht leistet – steht in diesem Leitfaden, zusammen mit der Rechtslage für Schweizer Spielende, dem Aufbau seriöser Modelle und einem Vergleich der Anbieter, die eine Prognose verwerten oder selbst veröffentlichen.
Was eine Wettprognose eigentlich ist
Eine Wettprognose schätzt die Wahrscheinlichkeit eines Spielausgangs. Mehr ist nicht die Wahrheit. Sie wird in eine Wahrscheinlichkeit zwischen 0 und 1 übersetzt – oder, einfacher, in eine Prozentzahl – und mit der Quote verglichen, die der Buchmacher anbietet. Eine Quote von 2.00 bedeutet, dass der Markt dem Ergebnis eine faire Wahrscheinlichkeit von 50 % beimisst. Liegt die eigene Schätzung bei 60 %, dann enthält die Quote einen Wert. Liegt sie bei 50 %, dann ist die Quote fair, und der Buchmacher behält nur seine Marge. Liegt sie bei 40 %, dann ist die Quote schlecht, und wer trotzdem spielt, verliert langfristig.

Das ist der ganze Kern jeder seriösen Prognose. Sie ist keine Vorhersage im Sinne von «das wird passieren». Sie ist eine Schätzung der Wahrscheinlichkeit, und sie gewinnt oder verliert erst im Vergleich mit der Quote. Wer eine Prognose veröffentlicht, ohne diese Trennung zu erklären, hat den entscheidenden Punkt weggelassen.
Die Daten, die in eine Prognose einfliessen, sind altbekannt: aktuelle Form, Heimvorteil, Verletzungen, Tabellenstand, Head-to-Head, Wetter, Spielsystem. Modelle, die auf diesen Bausteinen sitzen, gibt es in offenen Wissenschaftspapieren seit Jahrzehnten, und ihre Trefferquote auf lange Sicht liegt meist zwischen 45 % und 55 %, je nach Sport und Markt. Wer behauptet, dauerhaft 70 % oder mehr zu treffen, hat entweder Glück gehabt oder rechnet sich die Bilanz schön.
Eine Prognose senkt das Risiko nicht. Sie verschiebt es. Eine faire Münze wirft fünfzig Prozent Gewinnchance; eine gut gemachte Prognose wirft die Wahrscheinlichkeit auf sechzig Prozent für ein einzelnes Spiel. Über hundert Spiele hinweg bedeutet das einen Gewinn – vorausgesetzt, die Quote war tatsächlich schlecht gestellt. Wer nicht weiss, ob die Quote fair ist, hat von der Prognose nichts.
Form, Heimvorteil und Quote: die Bausteine einer Prognose
Drei Bausteine tragen fast jede seriöse Prognose.
Form. Die letzten fünf bis zehn Spiele einer Mannschaft, die Tordifferenz, die Anzahl Gegentore. Form ist das einfachste Element, weil es in jeder Datenbank liegt. Sie ist aber trügerisch, weil eine Mannschaft mit drei Siegen in Folge nicht unbedingt besser spielt als eine mit zwei Unentschieden und einer Niederlage – sie hatte manchmal nur leichtere Gegner.
Heimvorteil. In den meisten Ligen gewinnt die Heimmannschaft häufiger als die Auswärtsmannschaft. In der Bundesliga ist der Heimvorteil grösser als in der englischen Premier League, in der spanischen La Liga wieder anders. Ein Modell, das den Heimvorteil für jede Liga aus den Daten schätzt, schlägt ein Modell, das ihn pauschal ansetzt.
Quote. Hier schliesst sich der Kreis. Die Quote ist die zweite Schätzung – die des Marktes. Wenn die eigene Schätzung 60 % sagt und der Markt 50 %, dann ist die Quote zu hoch, und die Wette enthält Wert. Wenn beide Schätzungen gleich sind, dann zahlt der Markt fair, abzüglich seiner Marge. Die Quote ist also kein Eingang in die Prognose, sondern der Massstab, an dem sie gemessen wird.
Andere Bausteine – Schiedsrichterstatistiken, erwartete Tore, Ballbesitz, erwartete Torschüsse – sind Verfeinerungen. Sie verschieben die Schätzung selten um mehr als ein paar Prozentpunkte. Wer sein Modell mit immer mehr Daten füttert, läuft Gefahr, vergangene Spiele perfekt zu erklären und neue Spiele schlechter vorherzusagen. Das ist das klassische Überanpassungsmodell, und es ist die häufigste Todesursache ambitionierter Tipper.
Warum keine Prognose eine Garantie ist
Eine faire Münze wirft fünfzig Prozent Kopf. Auch wenn ein Modell die Wahrscheinlichkeit eines Siegs der Heimmannschaft auf 70 % schätzt, verliert die Wette in drei von zehn Fällen. Wer drei Wochen lang auf seine Prognosen setzt und zwei davon verliert, hat kein schlechtes Modell – er hat das normale Ergebnis eines guten Modells gesehen.
Trefferquoten, die in Werbung auftauchen, sind praktisch immer über kurze Strecken gemessen. Ein Tipp, der in den letzten zehn Spielen achtmal richtig lag, hat eine Stichprobe von zehn. Aus zehn Spielen lässt sich keine Verlässlichkeit ableiten. Die Streuung ist riesig. Ein Modell, das ehrlich 55 % Trefferquote liefert, wird in jedem Monat zwischen 40 % und 70 % schwanken – und in beiden Extremen wirkt es entweder unbrauchbar oder brillant. Beides ist falsch.
Hinzu kommt die Marge des Buchmachers. Über lange Strecken nimmt der Markt einen Anteil von drei bis zehn Prozent jedes Einsatzes. Eine faire Münze mit fünf Prozent Marge wirft nicht fünfzig fünfzig, sondern 47,5 gegen 47,5 plus fünf Prozent für den Anbieter. Ein Modell, das nicht schlägt, verliert diese fünf Prozent jedes Einsatzes – pro Jahr ein erheblicher Betrag, wenn man regelmässig spielt.
Wer eine Prognose kauft oder liest, kauft also kein Versprechen. Er kauft eine Wahrscheinlichkeit, die besser sein kann als der Markt – oder eben nicht. Lässt sich die Trefferquote über hunderte von Fällen nachweisen, ist Vorsicht angebracht: Entweder das Modell wurde im Nachhinein auf diese Fälle optimiert, oder die Trefferquote wurde auf eine Weise berechnet, die Gewinne und Verluste nicht gleich behandelt.
Wettprognosen für die Bundesliga, die WM und die EM
Drei Wettbewerbsformen verlangen drei verschiedene Modelle. Ein Prognosemodell, das für die Bundesliga funktioniert, funktioniert nicht automatisch für eine Weltmeisterschaft, und ein Modell für ein Endspiel funktioniert nicht für die Qualifikation.
Bundesliga. Der Wettbewerb ist dicht, die Spiele sind häufig, die Heimvorteile sind gut dokumentiert. Modelle für die Bundesliga sind die genauesten, weil die Datenmenge gross ist. Wer eine kostenlose Prognose für die Bundesliga liest, bekommt in der Regel ein Modell, das Form, Heimvorteil und Tordifferenz kombiniert. Der Rest ist Verfeinerung.
Weltmeisterschaft. Die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026 wurde vom 11. Juni bis zum 19. Juli 2026 in den USA, Kanada und Mexiko ausgetragen. Die Spiele sind seltener, die Daten sind dünner, die Nationalmannschaften spielen seltener zusammen als Vereine. Modelle, die für Ligen gebaut sind, verlieren in Turnieren an Genauigkeit. Hinzu kommen Turnierdynamiken – K.o.-Spiele verzeihen keinen Fehler, die Wahrscheinlichkeit eines Unentschiedens nach 90 Minuten sinkt im Vergleich zum Ligaschnitt, Elfmeterschiessen wird relevant. Eine Prognose für ein WM-Spiel ist eine andere Aussage als eine Prognose für ein Bundesligaspiel.
Europameisterschaft. Die nächste Europameisterschaft findet im Sommer 2028 in Grossbritannien und Irland statt. Bis dahin sind Qualifikationsspiele und Freundschaftsspiele die einzigen Anhaltspunkte. Wer eine Prognose für die EM 2028 lesen will, sollte wissen, dass sie für jedes Spiel im Turnier neu berechnet wird – Turnierform ist nicht Ligatform.
Für alle drei Wettbewerbe gilt: Eine Prognose, die eine konkrete Siegerin nennt, ist keine Prognose mehr, sondern ein Tipp. Sie kann richtig sein, aber sie trägt keine Information über die Wahrscheinlichkeit. Wer nach einem Tipp sucht, der ab und zu ins Schwarze trifft, findet überall genug. Wer nach einer Schätzung sucht, die ihm hilft zu entscheiden, ob eine Quote fair ist, findet Modelle – und muss sie selbst nachrechnen.
Wettprognosen heute, morgen und für einzelne Spiele
Wer eine Prognose für ein Spiel sucht, das heute oder am Wochenende stattfindet, will in der Regel eine schnelle Einschätzung. Diese Einschätzung kommt aus drei Richtungen. Experten, die das Spiel sehen und ihre Meinung schreiben. Statistische Modelle, die aus Daten eine Wahrscheinlichkeit berechnen. Und Quotenbewegungen – wenn die Quote für einen Ausgang fällt, dann hat mehr Geld auf diesen Ausgang gesetzt, und der Markt hat seine Meinung geändert.
Keine dieser Quellen ist verlässlicher als die anderen, wenn man die Trefferquote nicht nachvollziehbar misst. Quotenbewegungen reagieren auf Geld, nicht auf Informationen – eine Quote kann fallen, weil ein bekannter Wetter einen grossen Einsatz gesetzt hat, nicht weil das Modell sich geändert hat. Expertenmeinungen sind oft anekdotisch. Statistische Modelle sind am genauesten, aber nur, wenn sie offenlegen, wie sie rechnen.
Für ein einzelnes Spiel heisst das: Wer die Quote sieht, kann selbst entscheiden, ob sie zu hoch ist. Dazu braucht es eine eigene Schätzung der Wahrscheinlichkeit – nicht die des Anbieters. Liegt die Schätzung über der impliziten Wahrscheinlichkeit der Quote, enthält die Wette Wert. Liegt sie darunter, ist sie schlecht.
Was eine Quote wirklich bedeutet
Eine Quote ist keine Prognose. Sie ist eine Wahrscheinlichkeit, die der Markt annimmt, plus die Marge des Anbieters. Eine Quote von 2.50 bedeutet: Der Markt schätzt die faire Wahrscheinlichkeit auf 40 %, der Anbieter nimmt seine Marge, und nach Abzug der Marge zahlt die Quote 38 oder 39 Prozent der Einsätze zurück.
Eine faire Wette auf eine faire Münze zu Quote 2.00 wirft fünfzig Prozent der Zeit einen Gewinn aus – zehn Franken Einsatz, zwanzig Franken Auszahlung, zehn Franken Gewinn. Aber der Anbieter nimmt fünf Prozent, also sind es nur 47,5 Prozent faire Auszahlung. Wer 1000-mal zehn Franken setzt, zahlt 10’000 Franken ein und bekommt im Mittel 9’500 Franken zurück. Die anderen 500 Franken sind die Marge – nicht Pech, sondern der Preis des Spiels.
Die implizite Wahrscheinlichkeit einer Quote berechnet sich als 1 geteilt durch die Quote. Eine Quote von 2.00 hat 50 %, eine Quote von 1.50 hat 67 %, eine Quote von 5.00 hat 20 %. Addiert man die impliziten Wahrscheinlichkeiten aller Ausgänge eines Marktes, erhält man die Überrundung – und aus dieser Überrundung ergibt sich die Marge. Eine Marge von 5 % ist Standard, bei kleinen Märkten sind 8 bis 10 % üblich, bei Livewetten teilweise mehr.
Die Marge des Wettanbieters: das unsichtbare Kostenelement
Die Marge ist der Anteil jedes Einsatzes, den der Anbieter im Durchschnitt behält. Sie ist das, was vom Spiel übrig bleibt, bevor die Wettung überhaupt stattfindet.
Wer eine faire Wette auf eine faire Münze platziert, müsste langfristig ausgehen spielen. Tatsächlich verliert jede Wette auf lange Sicht – und zwar genau um die Marge des Anbieters. Eine Marge von 5 % bedeutet: Wer ein Jahr lang regelmässig auf einem Anbieter spielt, verliert im Mittel 5 % seiner Einsätze. Das ist kein Pech, das ist die Mathematik.
Für die zwei grossen Ausgänge eines Spiels – Heimsieg und Auswärtssieg – lässt sich die Marge an einem Beispiel zeigen. Bei einem Spiel ohne Unentschieden, etwa im Tennis, sind die Quoten zum Beispiel 1.90 und 1.90. Die impliziten Wahrscheinlichkeiten addieren sich zu 100,50 %. Die faire Auszahlung wäre 1 durch 0,5050, also rund 98,04 %. Die Marge ist 100 − 98,04, also rund 1,96 %. Das ist die Marge, die der Anbieter von jedem Franken Einsatz nimmt.
Bei einem Fussballspiel mit drei Ausgängen und Quoten 1.80 / 3.60 / 4.50 addieren sich die impliziten Wahrscheinlichkeiten zu 1/1,80 + 1/3,60 + 1/4,50 = 0,5556 + 0,2778 + 0,2222 = 1,0556. Die faire Auszahlung wäre 1/1,0556, also rund 94,73 %. Die Marge ist rund 5,27 %. Solche Margen sind im Fussball üblich. Bei Nischenmärkten wie «Welches Team schiesst das erste Tor?» oder exotischen Handicaps steigt sie schnell auf 8 bis 12 %.
Die Marge ist der Grund, warum eine Prognose, die langfristig 55 % Trefferquote erreicht, noch lange keinen Gewinn garantiert. Wenn der Anbieter 5 % nimmt, braucht das Modell 52,5 % Trefferquote, um ausgehen spielen. Eine Wertklasse liegt darüber.
Warum Quoten sich bewegen
Eine Quote steht nicht still. Sie bewegt sich, weil neue Informationen eintreffen, weil Geld fliesst, weil der Anbieter ausgleicht. Für Schweizer Wettende sind drei Bewegungsarten wichtig.
Vor dem Spiel. Die Quote sinkt für die Heimmannschaft, wenn bekannt wird, dass der Top-Stürmer spielt. Sie steigt, wenn ein Schlüsselspieler ausfällt. Sie kann sich auch bewegen, ohne dass neue Informationen vorliegen – einfach, weil mehr Wetten auf einen Ausgang gesetzt wurden. Der Anbieter gleicht dann sein Buch aus.
Live. Während des Spiels ändern sich die Quoten mit jedem Tor, jeder gelben Karte, jedem Pfostenschuss. Die Quote für den Heimsieg fällt, wenn die Heimmannschaft in der 60. Minute führt. Sie steigt wieder, wenn der Ausgleich fällt. Diese Bewegungen folgen nicht zwingend dem, was eine faire Prognose vorhersagen würde – sie folgen dem Geld und der Risikosteuerung des Anbieters.
Cash-Out. Wer seine Wette vor dem Ende verkauft, bekommt eine Quote, die der Anbieter im Moment des Verkaufs festlegt. Diese Quote ist fast immer tiefer als die faire Quote, weil der Anbieter seinen Vorteil einpreist. Wer mit Cash-OUT aus einer Wette aussteigt, die ohne Cash-OUT gewonnen hätte, hat einen Teil des Gewinns abgegeben. Wer mit Cash-OUT aussteigt, die ohne Cash-OUT verloren hätte, hat einen Teil des Verlusts vermieden – aber um den Preis, dass der Anbieter den Cash-Out einen Preis bekommt.
Die Rechtslage in der Schweiz: zwei Anbieter, eine Sperrliste
In der Schweiz dürfen nur zwei Anbieter Sportwetten anbieten: Swisslos mit dem Produkt Sporttip und Loterie Romande mit dem Produkt Jouez Sport. Beide haben eine Veranstalterbewilligung und eine Spielbewilligung unter dem Geldspielgesetz (BGS, SR 935.51), die Aufsicht führt die Gespa (Interkantonale Geldspielaufsicht) mit Sitz in Bern.

Eine ausländische Bewilligung – aus Malta, Curaçao, Deutschland oder einem anderen Staat – hat in der Schweiz keine Wirkung. Wer bei einem ausländischen Anbieter spielt, der keine Schweizer Bewilligung hat, spielt ohne Schweizer Schutz: keine Verbindung zum Schweizer Ausschlussregister, keine Schweizer Rekursmöglichkeit, keine Garantie, dass das Geld im Streitfall zurückkommt. Solche Anbieter können zudem auf der Gespa-Sperrliste landen – die Schweizer Telekomanbieter blockieren die Domains dann per DNS.
Die Sperrliste enthält nach Stand Ende 2025 671 Domains. Sie wird laufend aktualisiert, und blockierte Domains tauchen unter neuen Adressen wieder auf, was die Gespa als Domain-Hopping bezeichnet. Wer mit einer ausländischen Plattform spielt, muss damit rechnen, dass der Zugang von heute auf morgen gesperrt wird – und dass das Geld, das noch auf dem Konto liegt, im Streitfall schwer zurückzuholen ist.
Für die Werbung gilt: Werbung für nicht bewilligte Geldspiele ist in der Schweiz verboten (Art. 74 Abs. 3 BGS) und wird mit einer Busse bis zu CHF 500’000 bestraft (Art. 131 BGS). Werbung für bewilligte Sportwetten unterliegt den Regeln des Geldspielgesetzes: Sie darf nicht in irreführender Weise erfolgen, nicht auf Minderjährige zielen und keine übertriebenen Versprechen machen.
Die Gewinne aus Schweizer Sportwetten sind bis zum Steuerfreibetrag einkommensteuerfrei. Der Bund setzt den Freibetrag ab dem 1. Januar 2026 auf CHF 1’071’000 fest. Die Kantone setzen eigene Freibeträge, die tiefer liegen können. Über dem Freibetrag behält der Veranstalter 35 % Verrechnungssteuer ein, die über die Steuererklärung zurückgefordert werden kann. Gewinne von ausländischen Anbietern unterliegen keiner Verrechnungssteuer, werden aber je nach Kanton als Einkommen versteuert.
Wer in der Schweiz legal auf eine Prognose setzen darf
Wer in der Schweiz wettet, kann nur bei Swisslos Sporttip oder Loterie Romande Jouez Sport setzen – und auch nur, wenn sein Wohnsitz im Vertragsgebiet des jeweiligen Anbieters liegt.
Swisslos Sporttip deckt die Deutschschweizer Kantone (AG, AI, AR, BE, BL, BS, GL, GR, LU, NW, OW, SG, SH, SO, SZ, TG, UR, ZG und ZH), den Kanton Tessin sowie das Fürstentum Liechtenstein ab. Wer in Genf wohnt, kann dort kein Online-Konto bei Swisslos eröffnen, sondern nur bei Loterie Romande. Die Veranstalter sind durch das Interkantonale Konkordat getrennt.
Loterie Romande bedient die sechs Westschweizer Kantone Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura. Das Angebot heisst Jouez Sport. Es gibt 2’350 Verkaufsstellen in der Westschweiz, an denen Wetten auch ohne Online-Konto abgegeben werden können. Online-Konten sind nur für Personen mit Wohnsitz im Vertragsgebiet möglich.
Für die Online-Registrierung braucht es mindestens 18 Jahre, einen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Vertragsgebiet und keine Spielsperre. Die Identität wird per Ausweis verifiziert und gegen Adressdatenbanken geprüft. Jede Person darf sich nur einmal registrieren. Wer bereits ein Konto hat, kann kein zweites eröffnen.
Die zwei Schweizer Anbieter im Vergleich
Der Vergleich der beiden Schweizer Anbieter fällt kürzer aus, als er auf den ersten Blick wirken könnte. Beide haben eine Schweizer Bewilligung, beide unterliegen dem Geldspielgesetz und der Aufsicht durch die Gespa, beide zahlen Gewinne auf verifizierte Schweizer oder Liechtensteiner Bank- oder Postkonten aus, beide verlangen Verlustlimiten vor der ersten Wette. Der wichtigste Unterschied liegt im Spielangebot und in den Quoten, nicht in der Lizenz.
| Anbieter | Schweizer Bewilligung | Veranstalter / Produkt |
|---|---|---|
| Swisslos Sporttip | Veranstalter- und Spielbewilligung unter dem BGS | SWISSLOS Interkantonale Landeslotterie Genossenschaft (Basel) · Produkt Sporttip |
| Loterie Romande Jouez Sport | Veranstalter- und Spielbewilligung unter dem BGS | Loterie Romande (Société de la Loterie de la Suisse Romande) · Produkt Jouez Sport |
Für Spielende, die in der Deutschschweiz oder im Tessin wohnen, ist Swisslos Sporttip die einzige legale Option. Für Spielende in der Romandie ist es Loterie Romande Jouez Sport. Wer im Fürstentum Liechtenstein wohnt, fällt in das Swisslos-Gebiet – Loterie Romande akzeptiert keine Liechtensteiner Online-Konten.
Was die Schweizer Anbieter von ausländischen unterscheidet
Ausländische Anbieter werben mit Bonusfunktionen, vielen Märkten, hohen Quoten und schnellen Auszahlungen. Was sie nicht bieten, ist Schweizer Schutz.
Schweizer Bewilligung. Nur Swisslos und Loterie Romande haben eine. Ausländische Anbieter haben keine, und das Schweizer Recht erkennt ausländische Lizenzen nicht an. Eine Lizenz aus Malta oder Curaçao bedeutet nicht, dass der Anbieter in der Schweiz arbeiten darf.
Schweizer Sperrregister. Wer sich bei Swisslos oder Loterie Romande selbst sperren lässt, ist auch in allen Schweizer Casinos und Online-Casinos gesperrt – und in Liechtenstein. Wer bei einem ausländischen Anbieter sperrt, sperrt sich nur dort. Das Schweizer Register erfasst nur die zwei lizenzierten Anbieter.
Steuer. Gewinne aus Schweizer bewilligten Wetten sind bis zum Freibetrag steuerfrei. Gewinne aus ausländischen Wetten werden je nach Kanton als Einkommen versteuert – der Kanton Thurgau behandelt sie unabhängig vom Betrag als steuerbares Einkommen.
Zugang. Schweizer Domains blockieren den Zugang zu Anbietern auf der Sperrliste. Wer eine Verbindung über ein virtuelles privates Netzwerk aufbaut, umgeht die Sperre – macht sich aber nicht strafbar, weil nur der Anbieter gegen das Gesetz verstösst.
Märkte. Schweizer Anbieter dürfen nur Wetten auf Sportarten anbieten, die auf der Gespa-Liste stehen. Wetten auf Eckstösse, Karten oder Spielerstatistiken sind dort nicht enthalten. Ausländische Anbieter bieten diese Märkte oft an, aber legal sind sie in der Schweiz nicht.
Limits. Die Höchstgewinne sind bei beiden Schweizer Anbietern gedeckelt. Bei Jouez Sport liegt der Höchstgewinn pro Einzel- oder Kombiwette bei CHF 300’000, für alle Gewinne eines Multiples zusammen bei CHF 1’000’000. Bei Sporttip liegt der Höchsteinsatz pro Einzel- oder Kombiwette bei CHF 1’000, für Systemwetten bei CHF 10’000. Auszahlungslimits sind bei ausländischen Anbietern oft höher oder fehlen.
Ausländische Anbieter als Vergleichspunkt
Die folgenden Anbieter haben keine Schweizer Bewilligung. Sie sind in der Schweiz nicht legal, und ihre Domains können auf der Gespa-Sperrliste landen. Sie tauchen in diesem Vergleich auf, weil Schweizer Spielende ihnen im Internet begegnen – nicht, weil sie eine Alternative wären. Wer dort spielt, spielt ohne Schweizer Schutz, ohne Schweizer Sperrregister und ohne Schweizer Rekurs.
HornetBet
HornetBet ist ein Anbieter ohne Schweizer Bewilligung. Die Lizenz, die er nach eigenen Angaben besitzt, hat in der Schweiz keine Wirkung. Wer dort spielt, hat keine Verbindung zum Schweizer Ausschlussregister und keine Schweizer Anlaufstelle im Streitfall. Die Domain kann auf der Gespa-Sperrliste landen.
myBet
Auch myBet besitzt keine Schweizer Bewilligung. Die Plattform wird in der Werbung als grosser Anbieter dargestellt; in der Schweiz ist sie nicht zugelassen. Spielerinnen und Spieler müssen damit rechnen, dass der Zugang über Schweizer Internetprovider gesperrt wird. Für den Vergleich bleibt: Keine Schweizer Lizenz, kein Schweizer Schutz.
Betovo
Betovo fällt in dieselbe Kategorie wie die anderen ausländischen Anbieter dieses Vergleichs. Keine Schweizer Bewilligung, kein Anschluss an das Schweizer Sperrregister, keine Schweizer Aufsicht. Die Domain kann auf der Gespa-Sperrliste stehen. Schweizerinnen und Schweizer, die spielen, spielen ohne den Schutzrahmen, den das Geldspielgesetz vorsieht.
BassBet
BassBet ist ein weiterer Anbieter ohne Schweizer Bewilligung. Auch hier gilt: Die Plattform darf in der Schweiz keine Sportwetten anbieten, und eine ausländische Lizenz – sofern vorhanden – hat keine rechtliche Wirkung in der Schweiz. Spielerinnen und Spieler sind auf den ausländischen Anbieter angewiesen, wenn es um Auszahlungen oder Streitfälle geht.
GG.BET
GG.BET wirbt vor allem mit Esports-Wetten. In der Schweiz ist Esports auf der Liste der bewilligten Sportarten und Wetttypen nicht enthalten – das bedeutet, dass diese Wetten bei einem Schweizer Anbieter nicht angeboten werden dürfen. Bei einem ausländischen Anbieter ohne Schweizer Bewilligung sind sie verfügbar, aber illegal.
FortuneJack
FortuneJack gehört zu den Anbietern, die stark mit Kryptowährungen werben. In der Schweiz sind anonyme oder Krypto-Auszahlungen bei bewilligten Anbietern nicht erlaubt. Auszahlungen müssen auf ein Konto auf den Namen der spielenden Person erfolgen. FortuneJack kann das nicht leisten, ohne gegen das Schweizer Recht zu verstossen.
BetLabel
BetLabel ist ein weiterer Anbieter ohne Schweizer Bewilligung. Die Lizenzangaben, die er auf seiner Seite macht, haben in der Schweiz keine rechtliche Kraft. Die Domain kann blockiert werden. Schweizerinnen und Schweizer, die dort spielen, spielen ohne den Schutz des Geldspielgesetzes.
Jackbit
Jackbit schliesst die Reihe der ausländischen Anbieter ohne Schweizer Bewilligung ab. Wie alle anderen in dieser Liste: keine Schweizer Lizenz, kein Anschluss an das Schweizer Sperrregister, keine Schweizer Aufsicht, mögliche Blockade der Domain durch Schweizer Internetprovider.
Verantwortungsvolles Spielen: was eine Prognose nicht ersetzt
Eine Prognose ändert nichts daran, dass Wetten ein Glücksspiel sind. Sie macht das Gewicht der Entscheidung grösser, nicht die Sicherheit des Ergebnisses. Wer mit Prognosen spielt, sollte die gleichen Regeln beachten wie ohne.
Verlustlimiten setzen. Bei Swisslos müssen Spielende vor der ersten Wette Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage festlegen. Die Obergrenze liegt bei CHF 9’999 pro 30 Tage – für Personen unter 21 Jahren bei CHF 1’000. Eine Senkung gilt sofort, eine Erhöhung erst nach 72 Stunden. Zusätzlich kann eine freiwillige Einzahlungslimite für 30 Tage gesetzt werden.
Spielsperre. Bei Swisslos lässt sich der Zugang produktbezogen für 1 bis 180 Tage selbst sperren. Eine Aufhebung vor Fristablauf ist nicht möglich. Eine unbefristete Spielsperre wird in das schweizweite Register eingetragen und gilt auch für Casinos, Online-Casinos und in Liechtenstein. Eine selbst gewählte Spielsperre kann frühestens nach drei Monaten und nur mit einer Fachstelle aufgehoben werden.
Budget. Wer regelmässig spielt, sollte einen festen Betrag pro Monat festlegen, der maximal verloren werden darf. Dieser Betrag sollte so klein sein, dass sein Verlust keine Auswirkungen auf den Alltag hat. Wer mehr setzt, als er entbehren kann, hat ein Problem, das keine Prognose löst.
Unterstützung. Wer das Gefühl hat, die Kontrolle zu verlieren, kann sich an die Schweizer Fachstellen wenden. Die Adressen sind auf der Gespa-Seite und auf den Seiten von Swisslos und Loterie Romande verlinkt. Eine Spielsperre ist der erste Schritt, nicht der letzte.
Die Mechanik hinter Sporttip und Jouez Sport
Wer bei einem der beiden Schweizer Anbieter spielt, bekommt es mit einer festen Mechanik zu tun. Die wichtigsten Regeln sind:
Mindesteinsatz und Höchsteinsatz. Bei Sporttip liegt der Mindesteinsatz für Einzel- und Kombinationswetten bei CHF 1, der Höchsteinsatz bei CHF 1’000 pro Einzel- oder Kombiwette und bei CHF 10’000 pro Systemwette. Swisslos kann die Limiten jederzeit ändern.
Kombiboost. Bei Sporttip erhalten Kombiwetten mit mindestens vier Voraussagen einen Bonus auf den Nettogewinn: 5 % bei vier Voraussagen, 20 % bei sieben, 40 % bei zehn und 100 % bei fünfzehn. Voraussetzung: Jede Einzelquote muss mindestens 1.50 betragen. Der Boost gilt nur online.
Cash-OUT. Bei Sporttip gibt es Cash-OUT für Einzel-, Kombinations- und Langzeitwetten, vor Spielbeginn und live – aber nur als vollständiger Cash-OUT, ohne Teilauszahlung. Der Betrag ist immer tiefer als der mögliche Gewinn ohne Cash-OUT. Swisslos muss Cash-OUT nicht für jeden Markt anbieten.
Livewetten. Bei Sporttip-Livewetten wird die Wette unabhängig davon gewertet, ob das Ereignis übertragen wird. Wetten, die nach dem tatsächlichen Eintreten des Wettausgangs platziert werden, zählen mit Quote 1.00. In spielentscheidenden Situationen – Elfmeter, Rote Karte, Videoschiedsrichter-Entscheid – kann Swisslos Wetten mit Quote 1.00 werten.
Höchstgewinne. Bei Jouez Sport liegt der Höchstgewinn pro Einzel- oder Kombiwette bei CHF 300’000, für alle Gewinne eines Multiples zusammen bei CHF 1’000’000. Die Mindestquote beträgt 1.10, die maximale Gesamtquote 100’000. Eine Kombiwette umfasst 2 bis 10 Voraussagen.
Steuern auf Gewinnen. Gewinne aus Schweizer Sportwetten sind bis zum Freibetrag einkommensteuerfrei. Der Bund setzt den Freibetrag ab dem 1. Januar 2026 auf CHF 1’071’000. Die Kantone setzen eigene Freibeträge. Über dem Freibetrag behält der Veranstalter 35 % Verrechnungssteuer ein.
Auszahlung. Swisslos überweist Gewinne auf ein Schweizer oder Liechtensteiner Bank- oder Postkonto. Auszahlungen auf das Spielguthaben-Wallet sind zweimal pro Jahr gratis; ab der dritten Auszahlung kann eine Kommission von 3 % anfallen. Die Überweisung dauert 5 bis 10 Arbeitstage.
Steuern und Pflichten bei Gewinnen
Die Schweiz besteuert Gewinne aus Grossspielen erst oberhalb eines Freibetrags. Der Freibetrag des Bundes liegt seit dem 1. Januar 2026 bei CHF 1’071’000. Wer unter diesem Betrag bleibt, zahlt keine Einkommensteuer und keine Verrechnungssteuer.
Die Kantone setzen eigene Freibeträge, die tiefer liegen können. Wer in einem Kanton mit einem Freibetrag von CHF 5’000 wohnt und CHF 8’000 gewinnt, zahlt auf den CHF 3’000 über dem Freibetrag Einkommensteuer und Verrechnungssteuer. Der Veranstalter zieht die Verrechnungssteuer direkt ab und überweist sie an die Eidgenössische Steuerverwaltung. Wer die Verrechnungssteuer nicht in der Steuererklärung deklariert, bekommt sie nicht zurück.
Für Gewinne ausländischer Anbieter gilt: Sie unterliegen keiner Verrechnungssteuer, weil kein Schweizer Veranstalter beteiligt ist. Sie sind aber einkommensteuerpflichtig nach kantonalem Recht. Der Kanton Thurgau behandelt Gewinne aus ausländischen Grossspielen unabhängig vom Betrag als steuerbares Einkommen. Wer dort wohnt und bei einem ausländischen Anbieter spielt, muss jeden Gewinn in der Steuererklärung deklarieren.
Die Steuerfrage gehört in die Hände eines Steuerberaters oder der kantonalen Steuerverwaltung. Wer pauschal behauptet, Gewinne seien steuerfrei, hat die Hälfte der Wahrheit.
Häufig gestellte Fragen
Wie entsteht eine Wettprognose, und welche Daten fliessen ein?
Eine Prognose ist eine Schätzung der Wahrscheinlichkeit, dass ein Ausgang eintritt. Daten sind die aktuelle Form, der Heimvorteil, Verletzungen, Tabellenstand und Head-to-Head. Aus diesen Daten wird ein Modell gebaut, das für jedes Spiel eine Wahrscheinlichkeit liefert. Diese Wahrscheinlichkeit wird mit der Quote verglichen, nicht als Vorhersage verkauft.
Warum ist eine kostenlose Wettprognose keine Garantie für einen Gewinn?
Eine Prognose schätzt Wahrscheinlichkeiten, sie garantiert keine Treffer. Ein Modell, das 55 % der Zeit richtig liegt, verliert 45 % der Zeit. Hinzu kommt die Marge des Anbieters, die jeden Einsatz im Mittel um 3 bis 10 % schmälert. Aus einer guten Prognose wird nicht automatisch ein Gewinn, sondern nur eine Wette mit positivem Erwartungswert.
Welche Rolle spielen Quoten bei der Bewertung einer Prognose?
Die Quote gibt die Wahrscheinlichkeit wieder, die der Markt annimmt. Eine Quote von 2.00 bedeutet eine faire Wahrscheinlichkeit von 50 %. Liegt die eigene Schätzung darüber, ist die Wette gut; liegt sie darunter, ist sie schlecht. Die Quote ist also der Massstab der Prognose, nicht ihre Grundlage.
Was ist die Marge eines Wettanbieters, und wie wirkt sie auf eine Prognose?
Die Marge ist der Anteil jedes Einsatzes, den der Anbieter im Mittel behält. Bei einem Fussballspiel mit drei Ausgängen und Quoten 1.80 / 3.60 / 4.50 ergibt sich eine faire Auszahlung von rund 94,73 % und eine Marge von rund 5,27 %. Eine Prognose, die diese Marge nicht schlägt, verliert auf Dauer Geld. Wer das nicht beachtet, hat die unsichtbare Kostenstelle übersehen.
Wo darf in der Schweiz legal auf eine Prognose gesetzt werden?
In der Schweiz darf nur bei Swisslos Sporttip und Loterie Romande Jouez Sport gewettet werden. Beide haben eine Schweizer Bewilligung. Wer im Vertragsgebiet von Swisslos wohnt – Deutschschweiz, Tessin, Liechtenstein –, spielt dort. Wer im Vertragsgebiet von Loterie Romande wohnt – Romandie –, spielt dort. Ausländische Anbieter sind in der Schweiz nicht zugelassen, ihre Domains können auf der Gespa-Sperrliste stehen.
Wie verlässlich sind Prognosen für Turniere wie eine Weltmeisterschaft im Vergleich zu Ligaspielen?
Prognosen für Turniere sind weniger verlässlich als für Ligen, weil die Datenmenge kleiner ist. Die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026 wurde vom 11. Juni bis zum 19. Juli 2026 ausgetragen. Eine Prognose für ein WM-Spiel muss berücksichtigen, dass die Nationalmannschaften seltener zusammen spielen, dass K.o.-Spiele anders funktionieren als Ligaspiele, und dass die Auswahl an vergleichbaren Partien kleiner ist. Wer ein Bundesliga-Modell auf eine WM anwendet, überträgt seine Annahmen auf eine andere Realität.
Tipps – asiahandicapch
Inhalt erstellt vom Team «asiahandicapch»
