Online auf Volleyball wetten in der Schweiz

Updated Oktober 2026
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Aktualisiert am Oktober 18, 2026 und abgeglichen mit den Spielregeln und Teilnahmebedingungen von Swisslos Sporttip (Version 4.2) und dem Geldspielgesetz (BGS, SR 935.51).

Ein Volleyball liegt im Sand eines Beachplatzes, zwischen zwei Pfosten ist ein Netz gespannt, tiefe Abendsonne wirft lange Schatten.
Bei Sporttip-Livewetten zählen Wetten, die nach dem tatsächlichen Eintreffen des Wettausgangs platziert werden, mit Quote 1.00.

Wer in der Schweiz online auf Volleyball oder Beachvolleyball wetten will, landet rasch bei einer klaren Rechtslage und einer kurzen Liste von Anbietern. Nur zwei Veranstalterinnen dürfen hier Sportwetten überhaupt anbieten, und nur was auf einer geschlossenen Liste steht, darf überhaupt gewettet werden. Wer das ignoriert, setzt nicht nur auf das falsche Spiel, sondern spielt am Regulator vorbei. Hier erfahren Sie, welche Wege legal offenstehen, welche Auswahl und Limits die Anbieter bieten, wie Livewetten und Cash-out im Volleyball funktionieren und was eine Wette rechnerisch kostet.

Verlustlimiten, Pausen und Sperren: So schützt das System den Spielenden

Bevor eine Sporttip-Wette überhaupt abgegeben werden kann, müssen Limiten gesetzt sein. Das ist kein Bonusdetail, sondern Pflicht und gilt für jeden Spielenden ab 18 Jahren. Wer das Limit nicht selbst festlegt, kann nicht spielen.

Die Limiten sind Verlustlimiten, keine Einzahlungslimiten. Sie decken 1, 7 und 30 Tage ab und betragen pro Zeitraum höchstens CHF 9’999; unter 21 Jahren liegt die Obergrenze bei CHF 1’000. Wer tiefer setzt, kann später erhöhen, aber die Erhöhung greift erst nach 72 Stunden, und die Senkung gilt sofort. Zusätzlich lässt sich freiwillig eine Einzahlungslimite für jeweils 30 Tage setzen, die unabhängig vom Verlustlimit läuft.

Wer eine Pause braucht, kann den Zugang produktbezogen für 1 bis 180 Tage selbst sperren, ohne Aufhebung vor Fristablauf. Eine unbefristete Spielsperre wird in einem schweizweiten Register eingetragen und gilt auch für Casinos und Online-Casinos sowie im Fürstentum Liechtenstein. Das ist mehr Schutz, als die meisten ausländischen Marken bieten, aber er greift nur, wenn man ihn nutzt.

Die Realität an den Verkaufsstellen ist weniger beruhigend. Tests der Aufsichtsbehörde aus dem Jahr 2025 haben gezeigt, dass an den Verkaufsstellen in 47.5 % von 200 kontrollierten Fällen ein Sporttipp an Minderjährige verkauft wurde. Wer an einer Verkaufsstelle spielt, prüft besser selbst, wer hinter dem Schalter steht.

Livewetten und Cash-out im Volleyball

Volleyball ist ein Satzspiel, und Quoten ändern sich mit jedem Ballwechsel. Livewetten sind darauf ausgelegt, reagieren zu können – aber die Regeln sind strenger, als die Benutzeroberfläche vermuten lässt.

Bei Swisslos läuft die Livewette unabhängig davon, ob das Ereignis tatsächlich live übertragen wird. Wer erst nach dem tatsächlichen Eintreffen des Wettausgangs tippt, bekommt seine Wette mit Quote 1.00 abgerechnet; dasselbe gilt in spielentscheidenden Situationen, etwa bei Elfmeter, Roter Karte oder einer Videoschiedsrichter-Entscheidung. Cash-out gibt es für Einzel-, Kombinations- und Langzeitwetten, vor Spielbeginn und live – aber nur bei Online-Wetten und nur als vollständiges Cash-out, ohne Teilauszahlung. Eine einmal ausgeführte Cash-out-Anfrage lässt sich nicht zurücknehmen, und Swisslos muss Cash-out nicht für jeden Markt anbieten.

Der Cash-out-Betrag liegt dabei erklärtermassen unter dem möglichen Gewinn, wenn man die Wette durchlaufen lässt. Er hängt vom Spielstand ab und kann vom Veranstalter jederzeit angepasst werden. In volleyballschnellen Szenarien mit wechselnden Führungen heisst das: wer Cash-out aktiv nutzt, akzeptiert einen Abschlag im Tausch gegen vorzeitige Sicherheit.

Quotenboosts sind ein zweiter Mechanismus, der oft nebenher angeboten wird. Bei Sporttip gelten sie nur online, nur für Prematch-Einzelwetten mit einer Voraussage, und nur einmal pro Spielendem. Bei einem Cash-out verfällt der Boost. Profitboosts erhöhen den möglichen Nettogewinn eines einzelnen Ereignisses um einen angegebenen Prozentsatz, sind aber in Einsatz und Erhöhung limitiert.

Hallen- und Beachvolleyball: Welche Wettbewerbe auf der Liste stehen

Volleyball ist eine Randsportart im Schweizer Wettprogramm. Was angeboten wird, hängt davon ab, ob die Gespa-Liste den Wettbewerb und den Markt ausdrücklich aufführt; ist er nicht drauf, ist er nicht erlaubt.

Die Gespa führt eine geschlossene Liste zulässiger Sportarten, Wettbewerbe und Wetttypen. Aufgeführt sind bestimmte nationale Ligen und internationale Turniere im Hallen- und Beachvolleyball, soweit sie von den Veranstalterinnen aufgenommen wurden; was fehlt, kann auch nicht angeboten werden. Qualifikationsrunden zählen nur, wenn sie gelistet sind, Frauenwettbewerbe ebenso, und Ranglistenwetten nur, wenn die Rangliste über die Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb oder über das Podium entscheidet. Trainingsläufe, Eckball- oder Kartenmärkte und Esports sind auf der Liste nicht vorgesehen.

Die Liste wird vom Gespa periodisch aktualisiert. Welche konkreten Wettbewerbe aus Volleyball und Beachvolleyball aktuell ausspielbar sind, steht in der jeweiligen Programmwoche der beiden Veranstalterinnen; prüfen lässt sich das direkt im Sporttip-Wettprogramm und bei Jouez Sport. Wer regelmässig auf kleinere Ligen setzen will, erkennt am ehesten am Veranstaltungsangebot der Woche, was überhaupt angenommen wird.

Anbieter im Vergleich: Wer in der Schweiz Volleyball anbietet

In der Schweiz dürfen nur Swisslos (mit dem Produkt Sporttip) und Loterie Romande (mit dem Produkt Jouez Sport) Sportwetten veranstalten. Jede bedient ihre eigenen Kantone; ein Online-Konto gibt es nur für Personen mit Wohnsitz im jeweiligen Vertragsgebiet. Ausländische Marken tauchen in Werbung und Vergleichsportalen auf, besitzen aber keine Schweizer Bewilligung und fallen nicht unter das Schweizer Sperrregister.

Die Tabelle ordnet die genannten Anbieter nach Schweizer Bewilligungsstatus und ausgewiesenem Lizenzhintergrund.

Anbieter Schweizer Bewilligung Lizenzhintergrund wie ausgewiesen
Swisslos Sporttip Bewilligung als Veranstalterin und Spielbewilligung (BGS) Interkantonale Vereinbarung 2020; Gespa
Loterie Romande Jouez Sport Bewilligung als Veranstalterin und Spielbewilligung (BGS) Interkantonale Vereinbarung 2020; Gespa
Boomerang Bet ohne Schweizer Bewilligung ausländische Lizenz, in der Schweiz ohne Wirkung (Art. 4 BGS)
GG.BET ohne Schweizer Bewilligung ausländische Lizenz, in der Schweiz ohne Wirkung (Art. 4 BGS)
BetFury ohne Schweizer Bewilligung ausländische Lizenz, in der Schweiz ohne Wirkung (Art. 4 BGS)
Bruce Bet ohne Schweizer Bewilligung ausländische Lizenz, in der Schweiz ohne Wirkung (Art. 4 BGS)
Unibet ohne Schweizer Bewilligung ausländische Lizenz, in der Schweiz ohne Wirkung (Art. 4 BGS)
Betovo ohne Schweizer Bewilligung ausländische Lizenz, in der Schweiz ohne Wirkung (Art. 4 BGS)
Bahigo ohne Schweizer Bewilligung ausländische Lizenz, in der Schweiz ohne Wirkung (Art. 4 BGS)
myBet ohne Schweizer Bewilligung ausländische Lizenz, in der Schweiz ohne Wirkung (Art. 4 BGS)

Die Tabelle zeigt die Trennung sehr deutlich: zwei Bewilligungen, acht Marken ohne. Wer auf einer der ausländischen Marken spielt, hat keinen Schweizer Schutz im Streitfall, keine Sperre über das Schweizer Sperrregister und keinen Zugriff auf das schweizweite Spielsucht-Sperrsystem.

Grundlagen: Was Volleyball-Wetten ausmacht

Volleyball-Wetten unterscheiden sich von Fussball- oder Tenniswetten nicht nur im Spielverlauf, sondern auch in den typischen Märkten. Das Spiel ist kurz und punktestark, Sätze entscheiden über Sieg und Niederlage, und einzelne Spielstände können über mehrere Ballwechsel kippen.

Eine Sporthalle mit gespanntem Volleyballnetz über poliertem Holzboden, hohe Fenster lassen Tageslicht herein.
Der Sporttip-Kombiboost verlangt mindestens vier Voraussagen mit Quote von je mindestens 1.50 und zahlt 5 % Bonus auf den Nettogewinn bei vier.

Die häufigsten Märkte sind der Sieger eines Satzes oder des Spiels, Satzwetten mit Handicap und Über/Unter auf die Anzahl Punkte in einem Satz. Da Volleyball gewöhnlich Best-of-Five gespielt wird (im Beach oft Best-of-Three), ist die Varianz kleiner als beim Fussball, aber grösser als beim Tennis. Eine Wette auf den Satzgewinn bei 0:2-Rückstand hat andere Chancen als beim 1:1.

Kombinationen lohnen sich, wenn mehrere Voraussagen aus unabhängigen Spielen mit ausreichender Quote zusammengestellt werden. Bei Sporttip dürfen voneinander abhängige Wettereignisse derselben Sportveranstaltung nur über die Bet-Builder-Funktion kombiniert werden; wer irrtümlich ohne diese Funktion kombiniert, riskiert die Annullierung der ganzen Kombiwette.

Was zählt, ist die reguläre Spielzeit. Verlängerung und Penaltyschiessen werden nur gewertet, wenn das Wettprogramm darauf hinweist oder sie Gegenstand der Wette sind. Wer auf eine bestimmte Runde eines Turniers wettet, sollte prüfen, ob der Treat als reguläre Spielzeit oder inklusive Verlängerung läuft.

Der Gewinn berechnet sich aus Einsatz mal Quote (bei Kombinationen mal Gesamtquote, also dem Produkt der Einzelquoten) und wird zuerst auf zwei Nachkommastellen aufgerundet, dann auf 5 Rappen genau abgerundet. Wer den Bruttobetrag nachvollziehen will, rechnet mit gerundeten Quoten.

Eine typische Rechnung: Eine Einzelwette von CHF 20 auf Quote 2.50 ergibt einen Bruttogewinn von CHF 50; nach Abzug des Einsatzes sind das CHF 30 Nettogewinn. Bei einer Kombiwette mit drei Einzelwetten zu Quoten 1.80, 2.10 und 1.95 multiplizieren sich die Einzelquoten zu 7.37, was bei CHF 10 Einsatz CHF 73.70 Bruttogewinn ergibt, abzüglich Einsatz CHF 63.70 netto.

Was die Marge über Volleyball-Quoten verrät

Quoten werden nicht vom Markt bestimmt, sondern vom Buchmacher gesetzt – und der Buchmacher behält sich einen Anteil. Das ist die Marge.

Bei einer Zweiwege-Wette (etwa Sieg Mannschaft A gegen Sieg Mannschaft B) zu je 1.90/1.90 ergibt die Rechnung 1 ÷ (1/1.90 + 1/1.90) = 1 ÷ 1.0526 = 0.95. Die Auszahlungsquote ist 95 %, die Marge 5 %. Das ist kein Zufall: bei einer «fünfprozentigen» Wette kommt von jedem eingesetzten Franken 95 Rappen zurück. Bei sehr ausgeglichenen Wetten liegt der Schlüssel nahe 1.90/1.90, und die Marge pendelt sich im einstelligen Bereich ein.

Bei Volleyball-Wetten auf Satz- oder Spielgewinner hängt die Marge davon ab, wie viele Ausgänge das Wettprogramm listet und wie der Veranstalter die Quote staffelt. Auch die Livewette hat ihre eigene Marge, oft mit deutlicheren Spreads, weil die Unsicherheit über den Spielstand grösser ist. Wer auf viele kleine Quoten setzt (typisch für Handicaps oder Punkteschwellen), zahlt mehr Marge als bei grossen Quoten auf Aussenseiter.

Für die eigene Rechnung heisst das: je länger die Liste der Ausgänge und je kleiner die Quoten, desto näher rückt die Marge an 5 % oder darüber. Faustregel: ein Markt mit Quoten 1.40/2.80 trägt etwa 4 % Marge; ein Markt mit Quoten 1.20/4.50 trägt ebenfalls um 4 %, weil die Auszahlungsquote bei beiden Konstellationen ähnlich liegt.

Rechtslage: Was erlaubt ist und was nicht

Schweizer Recht und Schweizer Aufsicht sind die Grundlage jeder Wette in der Schweiz. Wer das nicht beachtet, spielt ausserhalb des Gesetzes – nicht nur im Graubereich.

Ein Fahrrad lehnt an einem Geländer einer Uferpromenade an einem See im Sonnenlicht.
Zur Online-Registrierung bei Swisslos braucht es mindestens 18 Jahre sowie Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Swisslos-Vertragsgebiet.

Online-Sportwetten sind Grossspiele und fallen unter das Geldspielgesetz (BGS, SR 935.51). Die Aufsicht führt die Gespa (Interkantonale Geldspielaufsicht, Bern); das ESBK beaufsichtigt nur Casinos. Eine Bewilligung braucht eine Veranstalterbewilligung und eine Spielbewilligung und gilt nur in der Schweiz (Art. 4 BGS). Was gewettet werden darf, ist eine geschlossene Liste: die Gespa-Liste zugelassener Sportarten, Wettbewerbe und Wetttypen. Wetten auf Wetter, Politik oder TV-Shows sind nicht erlaubt; Eckball- oder Kartenmärkte sind nicht in der Liste.

Was zählt, ist allein die Schweizer Bewilligung. Eine Lizenz aus Malta, Curaçao oder einem anderen Land hat in der Schweiz keine Wirkung. Wer ohne Schweizer Bewilligung Sportwetten organisiert, macht sich strafbar: bis zu drei Jahre Freiheitsstrafe oder Geldstrafe, bei gewerbsmässigem Handeln bis zu fünf Jahre (Art. 130 BGS). Der Spielende wird nicht bestraft; aber Einsätze und Gewinne können im Verfahren gegen den Anbieter eingezogen werden, und es gibt keinen Schweizer Schutz im Streitfall.

Die Sperrliste blockiert ausländische Domains via DNS. Ende 2025 umfasste sie 671 Einträge und wird ständig erneuert – gesperrte Domains werden innerhalb von Stunden ersetzt (sogenanntes Domain-Hopping). Wer im Ausland spielt, muss selbst wissen, dass er sich ausserhalb der Schweizer Aufsicht bewegt.

Steuerlich sind Gewinne aus Schweizer Grossspielen bis zum kantonalen Steuerfreibetrag einkommensteuerfrei; ab 1.1.2026 liegt der Bundesfreibetrag bei CHF 1’071’000 pro Einzelgewinn (2025: CHF 1’070’400), der kantonale Freibetrag weicht davon ab, weshalb die genaue Auskunft «je nach Kanton» zu holen ist. Über dem Freibetrag zieht die Veranstalterin 35 % Verrechnungssteuer ab, die über die Steuererklärung zurückgefordert werden kann. Ausländische Gewinne behandelt die Thurgauer Praxis unabhängig vom Betrag als voll steuerbares Einkommen. Eine Wettsteuer auf den Einsatz gibt es nicht.

Werbung für in der Schweiz nicht bewilligte Glücksspiele ist verboten (Art. 74 Abs. 3 BGS) und kann mit Busse bis CHF 500’000 geahndet werden (Art. 131 BGS). Boni und Gratisspielguthaben brauchen die vorgängige Zustimmung der Gespa; 2025 erteilte sie 24 Zustimmungen an Loterie Romande und 8 an Swisslos. Ohne diese Zustimmung darf ein Anbieter keinen Gratiseinsatz oder Bonus anbieten – wer auf einer Plattform ohne Schweizer Bewilligung «100 % Bonus» sieht, weiss, woher das Angebot kommt.

Swisslos Sporttip: Bewilligt und voll in das Schweizer System eingebunden

Swisslos mit Sitz in Basel ist die Veranstalterin für die deutschsprachige Schweiz, das Tessin und Liechtenstein. Sporttip ist ihr Sportwettenprodukt. Wer ein Online-Konto eröffnen will, braucht Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Swisslos-Vertragsgebiet, mindestens 18 Jahre und darf in keiner Spielsperre stehen. Pro Person ist nur ein Konto zugelassen; die Identität wird aus einem hochgeladenen Ausweis ausgelesen und gegen Adressdatenbanken geprüft.

Im Volleyball- und Beachvolleyball-Bereich führt Sporttip die Märkte, die auf der Gespa-Liste stehen – von nationalen Ligen und grossen internationalen Turnieren bis zu einzelnen Sätzen und Punkteschwellen, sofern sie gelistet sind. Livewetten decken das Spielgeschehen Satz für Satz ab, mit Cash-out auf Einzel-, Kombi- und Langzeitwetten als vollständiges Cash-out ohne Teilauszahlung.

Die Limits sind eng: Mindesteinsatz CHF 1, Höchsteinsatz CHF 1’000 pro Einzel- oder Kombiwette und CHF 10’000 pro Systemwette; Swisslos kann diese jederzeit ohne Angabe von Gründen anpassen. Einzahlungen ab CHF 20 laden das Wallet, höchstens CHF 10’000 innert 30 Tagen, und ein Kauf ist nur möglich, solange das Wallet-Guthaben CHF 9’999 nicht übersteigt. Gewinne bis CHF 1’000 pro Spielbestätigungsquittung schreibt Swisslos automatisch dem Wallet gut, Gewinne darüber werden innert 3 Arbeitstagen auf das eigene Schweizer oder Liechtensteiner Bank- oder Postkonto überwiesen.

Der Kombiboost ist ein echter Mechanismus mit klarer Berechnung: er gilt nur online, für Prematch, Live und Systemwetten, verlangt mindestens vier Voraussagen mit Einzelquote von mindestens 1.50 und zahlt 5 % Bonus auf den Nettogewinn bei vier Voraussagen, 20 % bei sieben, 40 % bei zehn und 100 % bei fünfzehn. Einsatz und Gewinnerhöhung sind limitiert – das Marketing nutzt das hohe 100 %-Ende gern, verschweigt aber, dass dafür fünfzehn Voraussagen mit Mindestquote 1.50 zusammenkommen müssen.

Verdikt: Wer in der deutschsprachigen Schweiz, im Tessin oder in Liechtenstein wohnt und Volleyball legal online wetten will, kommt an Sporttip nicht vorbei – es ist faktisch der einzige Anbieter mit Schweizer Bewilligung für diese Region. Die Plattform ist nicht der Ort für risikoreiche Spezialwetten oder hohe Einsätze; sie ist solide, kontrolliert und eng limitiert. Für das kleine, gelistete Volleyball-Programm reicht sie.

Loterie Romande Jouez Sport: Die Westschweizer Veranstalterin

Loterie Romande mit Sitz in Lausanne bedient die sechs Westschweizer Kantone Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura. Ihr Sportwettenprodukt heisst Jouez Sport. Wer ein Online-Konto will, muss volljährig sein und im Vertragsgebiet wohnen; die Anforderungen gleichen denjenigen von Swisslos.

Jouez Sport bietet ebenfalls Volleyball- und Beachvolleyball-Wetten aus dem zugelassenen Programm, organisiert über ein Netz von 2’350 Verkaufsstellen in der Westschweiz und beschäftigt rund 221 Mitarbeitende. Wetten können online oder an Verkaufsstellen abgegeben werden; die Programmstruktur entspricht im Wesentlichen der von Sporttip, da beide auf dieselbe Gespa-Liste zugreifen.

Wer aus der Deutschschweiz kommt, kann bei Loterie Romande kein Konto eröffnen – die territoriale Trennung ist hart. Für Westschweizer Spielende ist Jouez Sport der einzige Schweizer Weg.

Verdikt: Wer in Genf, Waadt oder einem der vier weiteren Westschweizer Kantone wohnt, bekommt mit Jouez Sport das lokale Gegenstück zu Sporttip. Volleyballprogramm und Schutzmechanismen sind gleich aufgebaut, die Verkaufsstellenstruktur ist dichter als in der Deutschschweiz, und wer einen persönlichen Schalter schätzt, findet hier oft eine Verkaufsstelle in Gehdistanz. Für risikoreiche Wetten oder Spezialmärkte gilt dasselbe wie bei Sporttip: die Plattform ist nicht dafür gemacht.

Boomerang Bet, GG.BET, BetFury, Bruce Bet, Unibet, Betovo, Bahigo und myBet: Acht ausländische Marken ohne Schweizer Schutz

Diese acht Marken besitzen keine Schweizer Bewilligung. Sie tauchen in Vergleichsportalen und Werbung auf, weil sie international aktiv sind – aber innerhalb der Schweiz fallen sie unter das Verbot der BGS: ein ausländischer Anbieter darf hier keine Sportwetten anbieten.

Die Konsequenz ist greifbar. Im Streitfall gibt es keine Schweizer Aufsicht, die eingreift; das schweizweite Sperrregister erfasst diese Marken nicht, und im Verfahren gegen den Anbieter können Einsätze und Gewinne eingezogen werden. Wer dort ein Konto eröffnet, hinterlegt Daten bei einem Anbieter ausserhalb der Schweizer Aufsicht, und die Auszahlung erfolgt in einer Währung, die der Anbieter bestimmt. Einige dieser Marken werben mit Kryptowährungen und internationalen Lizenzen; in der Schweiz zählt nur die Schweizer Bewilligung.

Steuerlich liegt die Thurgauer Praxis klar: Gewinne aus ausländischen Grossspielen werden unabhängig vom Betrag als steuerbares Einkommen behandelt, eine Verrechnungssteuer wird nicht abgezogen. Wer aus einem anderen Kanton kommt, sollte die kantonale Praxis prüfen.

Verdikt: Diese Marken sind für Volleyball-Spielende in der Schweiz kein Weg, sondern eine Lücke. Wer trotzdem dort spielt, akzeptiert die fehlende Aufsicht, das fehlende Sperrregister und die steuerliche Sonderbehandlung. Wer in der Schweiz wohnt und Volleyball wetten will, ist mit Swisslos oder Loterie Romande auf der bewilligten Seite; alles andere ist Marketing.

Häufige Fragen zu Volleyball-Wetten in der Schweiz

Darf in der Schweiz online auf Volleyball gewettet werden?

Ja, aber nur bei Swisslos Sporttip und Loterie Romande Jouez Sport, den zwei Veranstalterinnen mit Schweizer Bewilligung. Beide führen Volleyball- und Beachvolleyball-Märkte aus dem Gespa-Programm; alles ausserhalb dieser Liste fällt durch. Ein Online-Konto ist nur mit Wohnsitz im jeweiligen Vertragsgebiet möglich (Deutschschweiz, Tessin, Liechtenstein bzw. sechs Westschweizer Kantone).

Gehören Hallen- und Beachvolleyball zur Gespa-Liste der zugelassenen Sportarten?

Die Liste ist geschlossen und wird vom Gespa geführt; bestimmte Wettbewerbe im Hallen- und Beachvolleyball stehen drauf, andere nicht. Was aktuell ausspielbar ist, zeigt das Wochenprogramm der Veranstalterinnen. Qualifikationsrunden und Frauenwettbewerbe sind nur dann spielbar, wenn sie ausdrücklich gelistet sind.

Wie funktionieren Livewetten im Volleyball, und wie wird Cash-out abgerechnet?

Livewetten laufen unabhängig davon, ob das Spiel übertragen wird. Wer nach dem tatsächlichen Eintreffen des Wettausgangs tippt, bekommt die Quote 1.00; das gilt auch in spielentscheidenden Situationen wie Rote Karte oder VAR-Entscheid. Cash-out gibt es nur online, nur als volles Cash-out ohne Teilauszahlung, und Swisslos muss es nicht für jeden Markt anbieten. Der Cash-out-Betrag liegt unter dem möglichen Gewinn der offenen Wette.

Wie wirkt sich die Marge auf Quoten für Sätze und Sieger aus?

Bei einer Zweiwege-Wette mit 1.90/1.90 ergibt die Auszahlungsquote 95 %, die Marge 5 %. Volleyball-Siegermärkte liegen häufig in diesem Bereich. Bei vielen Ausgängen oder kleinen Quoten (zum Beispiel Satzwetten mit Handicap) steigt die Marge teils deutlich; die Faustregel: viele Ausgänge, kleine Quoten, höhere Marge. Wer auf viele kombinierte Voraussagen setzt, bezahlt die Marge jeder Voraussage mit.

Was geschieht mit einer Wette, wenn eine Partie abgesagt wird?

Wird ein Wettereignis abgesagt und nicht innert 48 Stunden nach dem ursprünglichen Beginn oder im Turnierrahmen nachgeholt, ist die Wette ungültig. Einzelwetten werden zurückbezahlt; in Kombinationen erhält die ausgefallene Voraussage die Quote 1.00. Eine offene Wette lässt sich danach nicht mehr zurückverfolgen, das heisst, sie fällt aus der Berechnung, ohne den Gewinn zu erhöhen.

Welche Verlustlimiten gelten, und wie lange dauert es, bis eine Erhöhung wirkt?

Vor der ersten Sporttip-Wette müssen Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage gesetzt werden, höchstens CHF 9’999 pro Zeitraum, unter 21 Jahren höchstens CHF 1’000. Eine Senkung greift sofort, eine Erhöhung erst nach 72 Stunden, in der Sporttip-Praxis; gesetzlich sind 24 Stunden vorgesehen. Zusätzlich lässt sich freiwillig eine Einzahlungslimite für 30 Tage setzen.

Inhalt erstellt vom Team «asiahandicapch»