Curling-Wetten in der Schweiz: Anbieter, Regeln und was sie kosten

Updated Oktober 2026
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Eine Wette auf Curling? In der Schweiz kein Nebenbei-Thema. Das Angebot läuft fast ausschliesslich über zwei Veranstalter – Swisslos mit Sporttip und die Loterie Romande mit Jouez Sport –, und beide führen Curling nur, wenn die Liste der zugelassenen Sportarten, Wettbewerbe und Wettarten (die Gespa-Liste) es für den jeweiligen Wettbewerb vorsieht. Wer im Winter trotzdem einen Schein füllen will, muss vorher wissen, welche Spiele überhaupt angenommen werden, wie die Quote gebaut ist und was Cash-Out, Kombiboost oder die Spielsperre für ihn bedeuten. Im Folgenden werden das Curling-Wettangebot in der Schweiz, die Mechanik hinter den Quoten sowie die beiden lizenzierten Schweizer Veranstalter und acht internationale Marken ohne Schweizer Bewilligung gegenübergestellt, um eine informierte Wahl zu erleichtern.

Eine Curlinghalle von der Tribüne aus gesehen: ein glatter Granitstein auf blauem Eis, daneben ein Besen, kühles Hallenlicht
Swisslos verteilte für 2025 einen Reingewinn von CHF 562 Mio.: CHF 506 Mio. an die kantonalen Fonds und CHF 56 Mio. an die Stiftung Sportförderung Schweiz.

Stand der Daten: Oktober 18, 2026, geprüft gegen die Geschäfts- und Spielregeln von Swisslos (Statuten 4.2) sowie die Angaben der Loterie Romande.

Wie der Spielplan das Wettangebot auf Curling bestimmt

Curling wird auf zwei Ebenen gespielt: als Randsportart mit Weltcup, Europameisterschaft und Weltmeisterschaft, und als olympische Disziplin, die alle vier Jahre auf das Programm zurückkehrt. Die Saison, die in diesen Wettbewerben zwischen September und April läuft, ist auch der Takt, in dem die Wettprogramme gefüllt werden – das Wettangebot folgt dem Kalender. Solange die Gespa-Liste den Wettbewerb nicht führt, dürfen Swisslos und Loterie Romande keine Wetten darauf anbieten; ein Curling-Match im Sommer bleibt deshalb in der Regel aussen vor.

Was davon überhaupt auf den Schein kommt, hängt an drei Filtern. Erstens: der Wettbewerb muss auf der Gespa-Liste stehen – und dort tauchen die grossen internationalen Titel seit Jahren auf, während kleinere Turniere je nach Saison dazukommen oder wegfallen. Zweitens: das Wettprogramm des Veranstalters muss den Wettbewerb für den konkreten Spieltag aufgenommen haben, was bei Curling lange nicht selbstverständlich war und oft nur für Spiele mit Schweizer Beteiligung gilt. Drittens: bei Livewetten braucht es eine separate Bewilligung der Gespa – eine Voraussetzung, die Swisslos für ihre Sporttip-Livewetten erfüllt, die Loterie Romande bisher nicht für alle Produkte.

Zwei Curlingbesen lehnen an einer Bande am Rand einer leeren Eisfläche, kaltes Licht fällt durch hohe Fenster
Der Gewinnbetrag einer Sporttip-Wette ergibt sich aus Einsatz mal Quote und wird zuerst auf zwei Nachkommastellen aufgerundet, dann auf 5 Rappen genau abgerundet.

Wer Curling sucht, schaut also zuerst in den Spielplan der Grossanlässe: Europameisterschaften, Weltmeisterschaften der Damen und Herren, Mixed-Doubles-Weltmeisterschaft, Weltcup der Curler und die olympische Auflage. Auf diesem Spielplan tauchen die Begegnungen auf, die überhaupt auf einen Schweizer Wettschein kommen können. Ein Spiel zwischen zwei unbekannteren Nationen wird in der Regel nicht angeboten, ein Halbfinal mit Schweizer Beteiligung mit hoher Wahrscheinlichkeit schon. Diese Lücke ist kein Marketing-Defekt, sondern eine Folge der Liste: was nicht draufsteht, darf nicht angeboten werden, auch wenn die Nachfrage da wäre.

Curling-Märkte: was Sporttip und Jouez Sport überhaupt anbieten

Das Wettprogramm der Schweizer Veranstalter kennt im Curling vor allem drei Marktformen: die Siegerwette, bei der eines der beiden Teams ausgewählt wird, die Wette auf ein Unentschieden am Ende der regulären Spieldauer (im Curling möglich, wenn nach zehn Ends punktgleich) und Sätze- beziehungsweise Ends-Wetten, sobald ein Spiel live läuft. Eine Wette auf einzelne Steine, auf den letzten Stein eines Ends oder auf die Zahl der gestohlenen Ends ist unüblich – das Wettprogramm von Sporttip bildet das Spiel grob nach, nicht in der Detailtiefe, die ein Eishockey- oder Tennis-Programm erreicht.

Ein Bergdorf im Schnee am Morgen aus der Ferne gesehen, aus einem Kamin steigt Rauch auf
Swisslos hat ihren Sitz in Basel und veranstaltet Lotterien und Sportwetten gestützt auf die Interkantonale Vereinbarung vom 20. Mai 2019 (IKV 2020).

Was auffällt: Eine vorzeitige Auszahlung, das Cash-Out, funktioniert bei Sporttip nur als vollständiges Cash-Out, ohne Teilauszahlung, und nicht auf jedem Markt garantiert. Das Produkt existiert, aber es ist kein ständiger Begleiter wie bei grossen internationalen Buchmachern; wer darauf baut, sollte im Wettschein nachsehen, ob der Button überhaupt erscheint. Cash-Out gibt es bei Einzel-, Kombinations- und Langzeitwetten, vor Spielbeginn und live – das steht in den FAQ von Sporttip, und es gilt nur online, nicht an der Verkaufsstelle. Bei Livewetten selbst gilt eine wichtige Einschränkung: Wetten, die nach dem tatsächlichen Eintreffen des Wettausgangs platziert werden, wertet Swisslos mit Quote 1.00 – wer zu spät klickt, bekommt seinen Einsatz zurück, keinen Gewinn. Dasselbe gilt in spielentscheidenden Situationen, etwa bei einer Videowiederholung einer Schiedsrichterentscheidung im Halbfinal.

Wer kombiniert, profiliert vom Kombiboost: ab vier Voraussagen mit Einzelquote von mindestens 1.50 steigt der Bonus auf den Nettogewinn, von 5 % bei vier Voraussagen auf 20 % bei sieben, 40 % bei zehn und 100 % bei fünfzehn. Der Boost gilt nur online, für Prematch und Live sowie Systemwetten, und Einsatz sowie Gewinnerhöhung sind gedeckelt. Wer Curling mit anderen Sportarten in einer Kombination verbindet, kommt in diesen Boost hinein – aber jeder Fussball- oder Eishockey-Bein muss ebenfalls die Mindestquote von 1.50 erfüllen. Der Boost macht eine anständige Kombi nicht zur sicheren Wette; er erhöht nur den Gewinn, nicht die Wahrscheinlichkeit, dass sie aufgeht.

Wie eine Quote auf Curling entsteht – und warum sie so viel Spielraum lässt

Eine Wettquote ist das inverse Risiko: Je höher die Quote, desto unwahrscheinlicher aus Sicht des Veranstalters der Ausgang. Ein Curling-Spiel hat im Wettprogramm typischerweise zwei bis drei mögliche Ausgänge (Heimsieg, Unentschieden nach zehn Ends, Auswärtssieg), jede mit einer Quote. Die Quote ist nicht bloss ein Zahlenspiel: Sie trägt die Marge des Veranstalters, also den Anteil, den er vom Gesamtumsatz einbehält. Wird ein Spiel «fair» quotiert, liegt die Marge nahe null; in der Praxis liegt sie fast immer darüber – und genau das macht die Quote zu dem, was sie wirtschaftlich ist.

Die Marge lässt sich auf eine einfache Weise berechnen. Für einen Zwei-Wege-Markt mit zwei gleichwertigen Teams, das in der Curling-Praxis aber selten vorkommt, würde ein Buchmacher bei einer Auszahlungsquote von 95 % beide Seiten mit 1.95 quotieren. Tatsächlich quotieren Veranstalter den Curling-Markt oft anders: Die Quoten auf den klaren Favoriten liegen niedriger als auf den Aussenseiter, und die Marge ist die Summe dieser Asymmetrien. Eine zwei-Wege-Wette auf ein durchschnittliches Curling-Spiel kann eine Marge von rund 7 bis 10 % tragen – hoch im Vergleich zu Fussball oder Tennis, die bei 4 bis 5 % liegen, weil das Wettvolumen kleiner und die Datenbasis dünner ist. Bei der Schweiz-EM der Männer oder einer Weltmeisterschaft mit Schweizer Beteiligung sinkt die Marge, weil mehr gespielt wird; bei kleineren Turnieren steigt sie, weil weniger Einsatz fliesst.

In einen Satz gefasst: Eine Wettquote ist eine faire Auszahlung, korrigiert um die Marge. Liegt die Marge bei 7 % auf einem Zwei-Wege-Markt mit zwei gleichstarken Teams, ergibt sich eine Auszahlungsquote von rund 93 %; jede Seite würde dann zu etwa 1.93 quotiert, statt zu 1.95 oder gar 2.00. Im konkreten Fall quotiert der Veranstalter das Spiel, das er im Programm führt, mit einer Marge, die niemand ausser ihm selbst exakt kennt; das Wettprogramm zeigt nur die Quote, nicht die Komponente dahinter. Wer verstehen will, was sein Einsatz wirklich kostet, muss die Quoten auf alle möglichen Ausgänge zusammenzählen und den Rest als Hausanteil lesen.

*Eine Rechnung zur Orientierung.* Stellen wir uns einen Zwei-Wege-Markt auf ein ausgeglichenes Curling-Spiel vor, beide Seiten zu Quote 1.90: Die Auszahlungsquote beträgt 1 ÷ (1/1.90 + 1/1.90) ≈ 0.5263, also rund 52.6 %. Die Marge – das, was der Veranstalter von jedem Franken Einsatz einbehält – liegt bei rund 47.4 %, eine Grösse, die im wirklichen Curling-Wettprogramm nicht erreicht wird; sie steht hier nur, um das Band sichtbar zu machen, in dem die Marge liegt, wenn zwei gleichstarke Teams zu gleichen Quoten angeboten werden. In der Realität quotiert ein Buchmacher auf den Favoriten tiefer als auf den Aussenseiter; die Marge sinkt, und die Auszahlungsquote nähert sich dem, was die grossen Fussball-Märkte zeigen. Die Rechnung zeigt das Band – nicht den konkreten Preis, den ein Curling-Match auf dem Sporttip-Schein trägt.

Wer in der Schweiz Curling wetten darf – und wer nicht

Die Rechtslage für Sportwetten in der Schweiz ruht auf dem Geldspielgesetz (BGS). Es stuft Online-Sportwetten als Grossspiel ein, nicht als kleines Glücksspiel, und überlässt die Aufsicht der Gespa – der Interkantonalen Geldspielaufsicht in Bern. Casino-Spiele fallen in einen anderen Aufsichtsbereich; hier geht es ausschliesslich um Wetten, nicht um Roulette oder Spielautomaten.

Das Gesetz beschränkt die Zahl der Veranstalter: Nur Swisslos und die Loterie Romande dürfen in der Schweiz Sportwetten anbieten. Swisslos operiert aus Basel, deckt die Deutschschweiz, das Tessin und Liechtenstein ab und vermarktet das Produkt unter dem Namen Sporttip. Die Loterie Romande sitzt in Lausanne und führt das Produkt Jouez Sport in den sechs Westschweizer Kantonen Genf, Waadt, Wallis, Freiburg, Neuenburg und Jura. Eine Online-Registrierung ist nur mit Wohnsitz im jeweiligen Vertragsgebiet möglich; ein Zürcher kann sich nicht bei Jouez Sport anmelden, ein Waadtländer nicht bei Sporttip.

Das hat zwei praktische Konsequenzen. Erstens: Wer in der Schweiz auf Curling wetten will, hat nur zwei Anlaufstellen, und jede bedient eine andere Sprachregion. Zweitens: Alle anderen Anbieter – von Betwinner bis 20Bet – haben keine Schweizer Bewilligung. Eine Lizenz aus Curaçao, Malta oder Deutschland hat in der Schweiz keine rechtliche Wirkung; sie ist weder ein Schutz noch eine Aufsicht. Die Gespa führt eine Sperrliste solcher Domains und lässt sie von den Schweizer Internet-Providern per DNS blockieren; aktuell stehen dort über sechshundert Einträge, und die Liste wächst, weil betroffene Anbieter mit neuen Domains nachziehen (Domain-Hopping). Wer auf einer dieser Seiten spielt, riskiert die Sperrung beim Aufruf, und seine Gewinne sind unter kantonalem Steuerrecht allenfalls anders zu behandeln als Gewinne aus einem bewilligten Schweizer Angebot.

Dass die Schweiz nur zwei Veranstalter zulässt, ist eine politische Entscheidung der Kantone, nicht eine Beschränkung des Marktes: Sie soll den Gewinn aus dem Glücksspiel in gemeinnützige Zwecke lenken – die Kantone schütten ihn in Fonds aus, die Sport, Kultur und Sozialprojekte tragen. Swisslos hat im Geschäftsjahr 2025 einen Reingewinn von 562 Millionen Franken ausgeschüttet, 506 Millionen an die kantonalen Fonds und 56 Millionen an die Stiftung Sportförderung Schweiz, die daraus Swiss Olympic, den Spitzenfussball, das Eishockey und die Sporthilfe finanziert. Aus den Sportwetten allein kamen 109 Millionen Franken, ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr. Wer über die Enge der beiden Anbieter flucht, sollte diesen Hebel mitdenken – die Quote, die auf dem Schein steht, finanziert ein Stück Amateurcurling mit.

Spielerschutz, der vor dem ersten Tipp greift

Bevor überhaupt ein Einsatz fliesst, zieht das Schweizer System mehrere Schutzschichten ein. Drei davon verdienen, hier ausführlich dargestellt zu werden, weil sie das tatsächliche Wettverhalten prägen: die Verlustlimiten, die Spielsperre und die Pflicht zur Identitätsprüfung.

Verlustlimiten. Vor der ersten Sporttip-Teilnahme müssen Spielende Verlustlimiten für einen Tag, sieben Tage und dreissig Tage setzen – die Obergrenze liegt bei 9’999 Franken, für unter 21-Jährige bei 1’000 Franken. Eine Senkung greift sofort, eine Erhöhung erst nach 72 Stunden, und genau diese Sperrfrist ist der eigentliche Schutzmechanismus: Wer nachts die Limite hochsetzt, kann sie am nächsten Tag nicht mehr ausreizen, weil das System sie erst nach drei Tagen freigibt. Zusätzlich ist eine freiwillige Einzahlungslimite für jeweils 30 Tage möglich, also eine zweite Bremse, die unabhängig von der Verlustlimite greift. Wer in der Schweiz wettet, soll nicht nur kontrollieren, was er verliert, sondern auch, wie viel Geld auf das Konto fliesst.

Spielsperre. Bei Swisslos lässt sich der Zugang produktbezogen – also für Sporttip, ein anderes Produkt oder alle – für eine Dauer von einem bis hundertachtzig Tagen selbst sperren; die Aufhebung vor Fristablauf ist ausgeschlossen. Eine unbefristete Sperre wird zusätzlich in ein schweizweites Register eingetragen, das von Casinos, Online-Casinos und Schweizer Veranstaltern geteilt wird und auch in Liechtenstein gilt. Wer hier steht, kann sich nirgends mehr anmelden; die Sperre wird nicht mehr im eigenen System aufgehoben, sondern durch eine Fachstelle. Freiwillige Pausen bis sechs Monate, vom Spieler selbst gesetzt, sind im Gesetz verankert und vom Veranstalter anzubieten.

Identitätsprüfung. Die Registrierung verlangt einen gültigen Ausweis; die Daten werden automatisch ausgelesen und gegen Adressdatenbanken geprüft. Jede Person darf nur ein Konto führen, eine Spielsperre darf nicht bestehen, das Mindestalter ist achtzehn Jahre. Das klingt bürokratisch, ist aber das Tor zum Schweizer Wettmarkt: Wer diese Hürde nimmt, hat Anspruch auf die Schutzmechanismen der Gespa und kann im Streitfall rekurrieren. Wer sie umgeht und bei einem ausländischen Anbieter ohne Schweizer Bewilligung spielt, hat diese Ansprüche nicht.

Eine weitere Realität, die viele unterschätzen: Die Gespa hat 2025 getestet, wie gut der Jugendschutz an Verkaufsstellen funktioniert. Bei 200 Testkäufen wurde in 47.5 % der Fälle eine Sportwette an eine minderjährige Person verkauft. Fast die Hälfte. Der Schutz funktioniert online, weil dort die Identität zwingend geprüft wird; an der Verkaufsstelle ist er löchrig, und das ist kein Curling-spezifisches Problem, sondern eines der gesamten Schweizer Wettangebots. Wer Wert auf Jugendschutz legt, wettet online, nicht am Schalter.

Anbieter im Vergleich: zwei Schweizer Bewilligungen, acht Marken ohne

Die nachfolgende Tabelle ordnet das Feld. Sie unterscheidet die beiden Veranstalter mit Schweizer Bewilligung von acht internationalen Marken, die in der Schweiz keine Bewilligung haben und deren Domains auf der Gespa-Sperrliste stehen oder stehen können. Sie ist keine Empfehlung, sich bei einer dieser Marken anzumelden, sondern eine Einordnung: Welcher Anbieter ist im legalen Schweizer Rahmen tätig, und wo beginnt das Feld, das im Streitfall keinen Schweizer Schutz bietet?

Anbieter Schweizer Bewilligung Veranstalter / ausgewiesene Lizenz
Swisslos Sporttip Ja (Veranstalter- und Spielbewilligung nach BGS) SWISSLOS Interkantonale Landeslotterie Genossenschaft, Basel
Loterie Romande Jouez Sport Ja (Veranstalter- und Spielbewilligung nach BGS) Loterie Romande (Société de la Loterie de la Suisse Romande), Lausanne
Betwinner Keine Angegebene Lizenz: nicht ausgewiesen, in der Schweiz ohne Wirkung
Fezbet Keine Angegebene Lizenz: nicht ausgewiesen, in der Schweiz ohne Wirkung
1Bet Keine Angegebene Lizenz: nicht ausgewiesen, in der Schweiz ohne Wirkung
BetFury Keine Angegebene Lizenz: nicht ausgewiesen, in der Schweiz ohne Wirkung
Playzilla Keine Angegebene Lizenz: nicht ausgewiesen, in der Schweiz ohne Wirkung
IviBet Keine Angegebene Lizenz: nicht ausgewiesen, in der Schweiz ohne Wirkung
BassBet Keine Angegebene Lizenz: nicht ausgewiesen, in der Schweiz ohne Wirkung
20Bet Keine Angegebene Lizenz: nicht ausgewiesen, in der Schweiz ohne Wirkung

Die Tabelle trägt eine Aussage, die im Text stehen muss: Die Bewilligung entscheidet, ob ein Anbieter in der Schweiz überhaupt tätig sein darf, nicht wie gut er ist. Die beiden Einträge mit «Ja» stehen dort, weil das Gesetz sie zulässt; die anderen acht stehen dort, weil sie auf dem Markt sichtbar sind, in der Schweiz aber keine Aufsicht geniessen. Wer in der Schweiz auf Curling wettet, hat rechtlich nur zwei Wege – alles andere ist ein Weg, der ohne Schweizer Schutz verläuft, mit Konsequenzen für die Auszahlung im Streitfall und für die Besteuerung der Gewinne nach kantonalem Recht.

Swisslos Sporttip: der eine Anbieter für die Deutschschweiz

Swisslos betreibt Sporttip seit Jahrzehnten und ist im Vertragsgebiet der einzige Anbieter mit Schweizer Bewilligung, der Online-Sportwetten anbieten darf. Das Vertragsgebiet umfasst neunzehn Deutschschweizer Kantone (Aargau, Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhoden, Bern, Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Glarus, Graubünden, Luzern, Nidwalden, Obwalden, St. Gallen, Schaffhausen, Solothurn, Schwyz, Thurgau, Uri, Zug und Zürich) sowie das Tessin und das Fürstentum Liechtenstein. Wer dort wohnt, kann sich online registrieren, ein Wallet mit Geld aufladen und auf das Wettprogramm zugreifen.

Der Mindesteinsatz liegt bei einem Franken pro Einzel- und Kombiwette; der Höchsteinsatz beträgt 1’000 Franken pro Einzel- oder Kombiwette und 10’000 Franken pro Systemwette, mit dem Vorbehalt, dass Swisslos die Limite jederzeit ändern kann. Wer gern mit hohen Einsätzen spielt, ist hier gedeckelt – aber genau diese Deckelung ist Teil des Spielerschutzes. Die Auszahlung erfolgt auf ein Schweizer oder Liechtensteiner Bank- oder Postkonto, das auf den eigenen Namen lauten muss; anonym oder per Kryptowährung ist keine Auszahlung möglich. Innerhalb von 365 Tagen sind zwei Auszahlungen kostenlos, ab der dritten kann eine Kommission von 3 % erhoben werden; die Überweisung dauert fünf bis zehn Arbeitstage.

Was Sporttip für Curling bietet, hängt am Spielplan: Ist die Gespa-Liste aktualisiert und ein Turnier wie die EM oder WM eingetragen, tauchen Spiele mit Schweizer Beteiligung fast immer, andere nur punktuell auf. Livewetten sind zugelassen, die Voraussetzung dafür ist die separate Gespa-Bewilligung; Sporttip erfüllt sie. Wer Wert auf ein vorzeitiges Aussteigen legt, findet Cash-Out als vollständiges Cash-Out bei Einzel-, Kombi- und Langzeitwetten – aber nur online und nur, wenn der Button erscheint; eine Garantie für jeden Markt gibt es nicht. Das Sporttip-Programm ist solide, nicht überladen, und seine Stärke liegt in der Verlässlichkeit, nicht in der Quote. Wer eine Quote sucht, die zwei Rappen besser ist als bei der Konkurrenz, sucht hier falsch; wer eine Plattform sucht, die ihre Aufgaben als bewilligter Veranstalter erfüllt, ist richtig.

Verdienst von Sporttip: Es ist der einzige seriöse Anbieter für die Deutschschweiz im Curling, mit festen Limits, sauberer Auszahlung und einem Mindesteinsatz, der auch Gelegenheitsspielern entgegenkommt.

Loterie Romande Jouez Sport: der zweite Anbieter für die Romandie

Die Loterie Romande führt Jouez Sport für die sechs Westschweizer Kantone – Freiburg, Genf, Jura, Neuenburg, Waadt und Wallis. Sitz des Veranstalters ist Lausanne (Avenue de Provence 14); das Unternehmen zählt 2’350 Verkaufsstellen in der Romandie und 221 Mitarbeitende. Wer in einem dieser Kantone wohnt und einen Ausweis vorlegen kann, kann sich online registrieren.

Vom Produkt her ist Jouez Sport das west-schweizerische Pendant zu Sporttip: ein Wettprogramm mit Sieger- und Unentschieden-Wetten, das den Spielplan der grossen Turniere abbildet, allerdings mit einem eigenen Wettangebot. Wer in der Romandie wohnt, aber ein Deutschschweizer Konto bei Swisslos hat, kann dort nicht spielen – das Vertragsgebiet ist eine harte Grenze, und ein Konto bei der falschen Loterie wird abgelehnt. Praktische Folge: Wer im Nachzug von einer Sprachregion in die andere zieht, muss das Konto schliessen und beim neuen Veranstalter neu registrieren.

Stärke im Curling-Bereich: die Loterie Romande hat ihre Hausaufgaben bei der Kundenkommunikation gemacht; die Spielregeln sind klar, die Auszahlung läuft auf das eigene Bank- oder Postkonto, und die Identitätsprüfung erfolgt bei der Online-Registrierung. Schwäche gegenüber einem offshore-Anbieter: das Wettprogramm ist enger, und die Quote auf eine bestimmte Begegnung kann von der bei Sporttip abweichen. Wer das beste Preis-Leistungs-Verhältnis sucht, schaut beide Programme parallel an – nicht weil eines besser oder schlechter ist, sondern weil sie unterschiedliche Marktausschnitte abdecken.

Verdienst von Jouez Sport: Für Curling-Wetter in der Romandie ist es die einzige seriöse Adresse, mit den gleichen Schutzmechanismen wie Sporttip und einem Wettprogramm, das den Spielplan der grossen Turniere abbildet.

Die acht Marken ohne Schweizer Bewilligung

Betwinner, Fezbet, 1Bet, BetFury, Playzilla, IviBet, BassBet, 20Bet – sie alle tauchen in Werbebannern auf, die ein Schweizer Besucher auf vielen Sportseiten sieht. Sie haben keine Schweizer Bewilligung, ihre Lizenzangaben (Malta, Curaçao, in einem Fall Anjouan) entfalten in der Schweiz keine rechtliche Wirkung, und ihre Domains können auf der Gespa-Sperrliste landen – gesperrt per DNS, ersetzt durch eine neue Domain, gesperrt, ersetzt, und so weiter. Wer dort spielt, hat im Streitfall keinen Schweizer Schutz, keine Aufsicht durch die Gespa und keine Anbindung an das Schweizer Spielsperren-Register.

Sie sind nicht per se «illegale» Anbieter im Sinn eines ausdrücklichen Verbots; das Gesetz verbietet das Anbieten, nicht das Spielen. Aber das Spielen dort hat drei Konsequenzen, die viele unterschätzen: Die Gewinne können im Kanton Thurgau als voll steuerbares Einkommen behandelt werden, weil ausländische Grossspiel-Gewinne nicht unter den bundesrechtlichen Steuerfreibetrag fallen; im Streitfall zahlt die ausländische Aufsicht nicht, und eine Klage in Curaçao ist aufwendig; und die Spielsperre gilt dort nicht – wer sich selbst sperren lässt, kann auf der nächsten Domain des gleichen Anbieters weiterspielen.

Verdienst zu jeder dieser acht Marken, in einem Satz: Sie sind im Schweizer Markt sichtbar, bieten aus ihrer Sicht ein grösseres Wettprogramm, oft tiefere Margen und höhere Limits – aber sie fallen aus dem Schweizer Schutzrahmen heraus, und ihre Domains können von der Gespa gesperrt werden.

Einsatz, Quote, Gewinn: was auf dem Wettschein wirklich steht

Wer bei Sporttip eine Einzelwette platziert, gibt einen Betrag zwischen einem und 1’000 Franken ein, wählt eine Voraussage und sieht die Quote. Der Gewinn ergibt sich aus Einsatz mal Quote – bei einer Quote von 2.40 und einem Einsatz von 20 Franken sind das 48 Franken, von denen 20 Franken Einsatz zurückkommen. Bei einer Kombiwette multiplizieren sich die Einzelquoten zur Gesamtquote; ein Drei-Wege-Schein auf Curling, Eishockey und Fussball mit Einzelquoten von 2.10, 1.80 und 1.95 ergibt eine Gesamtquote von 7’371, und ein Einsatz von 5 Franken bringt – richtig gerechnet – 36.86 Franken.

Die Berechnung folgt einer klaren Linie, die in den Spielregeln festgehalten ist: Gewinn = Einsatz × Quote (bei Kombinationen × Gesamtquote); der Betrag wird zuerst auf zwei Nachkommastellen aufgerundet und dann auf fünf Rappen genau abgerundet. 36’855 Franken werden also zu 36.86 Franken errechnet und auf 36.85 Franken abgerundet – der Unterschied ist im Einzelfall klein, summiert sich aber über das Jahr. Bei der Loterie Romande läuft die Auszahlung über das Westschweizer Pendant, mit eigenen Bedingungen, aber einem ähnlichen Mechanismus.

Wer Cash-Out nutzt, sieht einen Betrag, der typischerweise unter dem maximalen Gewinn liegt, und dieser Betrag hängt vom Spielverlauf ab. Swisslos schreibt nicht, wie der Cash-Out-Wert berechnet wird – das ist eine Blackbox, und genau deshalb ist Cash-Out kein Werkzeug, das einen langfristigen Vorteil bringt; es ist eine Versicherung gegen den späten Gegentreffer, mehr nicht. Eine vorzeitige Auszahlung ist endgültig und lässt sich nicht rückgängig machen.

Was passiert, wenn ein Spiel abgesagt wird

Eine Curling-Begegnung kann abgesagt werden, weil das Eis nicht rechtzeitig fertig ist, ein Team wegen Krankheit ausfällt oder das Wetter den Transport unmöglich macht. Die Schweizer Veranstalter handhaben das strikt: Wird ein Wettereignis abgesagt und nicht innert 48 Stunden nach dem ursprünglichen Beginn nachgeholt – oder im Rahmen eines Turniers ersetzt –, ist die Wette ungültig. Einzelwetten werden zurückbezahlt, der Einsatz kommt vollständig aufs Wallet zurück; in einer Kombinationswette erhält die betroffene Voraussage die Quote 1.00, der Rest der Kombination bleibt mit seinen Quoten stehen.

Diese 48-Stunden-Regel schützt den Wettenden, indem sie verhindert, dass eine beliebig verschobene Begegnung über Wochen in der Schwebe bleibt. Praktisch heisst das: Wer eine Kombiwette mit Beinen aus drei verschiedenen Sportarten baut, sollte immer im Hinterkopf behalten, dass ein Bein abgesagt werden kann; die Wette überlebt das in den meisten Fällen, aber die Quote sinkt messbar.

Eine Sonderform ist die olympische Auflage: Spiele, die im Turnierbaum verschoben werden, gelten in der Regel als nachgeholt, solange sie vor Turnierende stattfinden. Die Spielregeln sprechen hier von «im Rahmen eines Turniers», was einen gewissen Ermessensspielraum lässt; in Grauzonen entscheidet der Veranstalter. Wer mit einer hochkarätigen Olympia-Kombi plant, sollte die Verschiebungen im Auge behalten.

Auszahlung, Gültigkeit und das kleine Detail mit den 26 Wochen

Gewinne werden bei Sporttip je nach Höhe unterschiedlich behandelt. Bis 1’000 Franken pro Spielbestätigungsquittung schreibt Swisslos automatisch dem Wallet gut; was darüber liegt, wird innert drei Arbeitstagen auf das Bank- oder Postkonto des Spielenden überwiesen, sofern die Zahlungsverbindung bekannt ist. Innerhalb von 365 Tagen sind zwei Auszahlungen kostenlos, ab der dritten kann eine Kommission von 3 % anfallen.

Wer seinen Gewinn nicht innerhalb von 26 Wochen nach der öffentlichen Bekanntmachung der Wettauswertung geltend macht, verliert ihn – der Betrag verfällt zugunsten des Swisslos-Zwecks. Das klingt wie eine Fussnote, ist aber eine harte Frist: Wer ein Jahr lang nicht ins Spielkonto schaut und in dieser Zeit einen grossen Gewinn eingefahren hat, kann ihn am Ende nicht mehr abholen. Einsprüche gegen eine verweigerte Auszahlung sind innert zehn Tagen per eingeschriebenem Brief zu erheben – ein Weg, der altmodisch wirkt, aber genau diese Form garantiert, dass der Einspruch nachweisbar ist.

Die Loterie Romande zahlt Gewinne ähnlich aus, mit eigenen Fristen und einer eigenen Wallet-Struktur; wer häufig zwischen den beiden Systemen wechselt, sollte die Fristen getrennt im Auge behalten.

Steuerliches: Freibetrag und die kantonale Differenz

Wetten auf Sport zählen in der Schweiz zu den bewilligten Grossspielen, und Gewinne daraus sind bis zum Steuerfreibetrag pro Einzelgewinn einkommenssteuerfrei. Der Bundesfreibetrag liegt seit dem 1. Januar 2026 bei 1’071’000 Franken (1’070’400 Franken im Jahr 2025); was darüber liegt, wird mit 35 % Verrechnungssteuer belastet, die der Veranstalter direkt abzieht und die über die Steuererklärung zurückgefordert werden kann. Auf Stammniveau bewegen sich die meisten Curling-Wetter weit unter dem Freibetrag, also fällt für sie weder Einkommensteuer noch Verrechnungssteuer an.

Was aber oft übersehen wird: Die kantonalen Freibeträge unterscheiden sich vom Bundeswert. Wer in einem Kanton mit tieferem Freibetrag wettet und einen grossen Einzelgewinn einfährt, kann in eine Grenzsituation geraten, in der die kantonale Steuer schneller greift als die bundesrechtliche. Zudem behandelt der Kanton Thurgau Gewinne aus ausländischen Grossspielen – also von offshore-Anbietern – als voll steuerbares Einkommen, unabhängig von der Höhe. Bei kleinen Gewinnen ist das steuerlich belanglos; bei grossen ist es ein echter Unterschied, und ein Westschweizer, der aus Gewohnheit bei einem ausländischen Anbieter spielt, läuft in eine andere Steuerlogik als ein Zürcher, der bei Swisslos spielt.

Eine pauschale Aussage zu den Steuern ist nicht möglich – sie hängt vom Kanton, der Gewinnhöhe und der Herkunft des Anbieters ab. Wer regelmässig spielt und mehr als ein paar Hundert Franken Gewinn im Jahr hat, spricht mit einer Steuerberatung oder der kantonalen Steuerverwaltung.

Cash-Out: das Angebot, das keiner genau erklären kann

Cash-Out wird in der Werbung meist als Werkzeug für «mehr Kontrolle» verkauft; tatsächlich ist es ein vorzeitiger Ausstieg, dessen Wert der Veranstalter bestimmt. Bei Sporttip ist Cash-Out nur vollständig, ohne Teilauszahlung, nur online und nicht für jeden Markt garantiert. Wer den Button sieht, bekommt einen Betrag angeboten, der nach Stand der Sportereignisse berechnet ist – und der stets unter dem liegt, was ein Durchhalten bis zum regulären Ende zahlen würde. Cash-Out garantiert den Gewinn nicht, es sichert nur einen Teil davon ab; wer die Funktion nutzt, verzichtet auf den möglichen Maximalbetrag und nimmt im Gegenzug einen kleineren, sicheren Betrag mit.

Die Logik dahinter ist einfach: Der Veranstalter bestimmt den Cash-Out-Wert aus seinem Modell, und ein typischer Wert liegt – ohne dass Sporttip das beziffert – unter dem theoretischen Restgewinn, weil der Veranstalter eine Marge einbaut. Wer diese Funktion häufig nutzt, gibt auf Dauer einen Teil seines langfristigen Erwartungswerts ab. Einmal genutzt, um einen Traumtor-Sieg in der Nachspielzeit abzusichern, ist Cash-Out ein Werkzeug; jeden Sonntag genutzt, ist es eine stille Marge, die der Spieler an den Veranstalter abführt.

Was Cash-Out bei Curling kann, ist überschaubar: Das Spiel hat in der Regel einen klaren Verlauf, die Live-Märkte sind dünn, und die Kurve des Cash-Out-Werts folgt dem Spielstand. Wer es nutzt, sollte es als Versicherung gegen einen späten Ausgleich verstehen – nicht als Verdienststrategie.

Was der Kombiboost wirklich bringt

Der Kombiboost bei Sporttip ist ein Bonus auf den Nettogewinn, gestaffelt nach Anzahl der Voraussagen: 5 % bei vier Voraussagen, 20 % bei sieben, 40 % bei zehn, 100 % bei fünfzehn, jeweils mit Mindestquote 1.50 pro Einzelvoraussage. Auf den ersten Blick sieht der 100 %-Boost bei fünfzehn Beinen grosszügig aus; tatsächlich ist er eine Aufwertung einer Quote, deren Wahrscheinlichkeit in den meisten Fällen nahe null ist. Ein Fünfzehn-Bein-Kombi, alle Voraussagen zu 1.50, hat eine Eintrittswahrscheinlichkeit, die im niedrigen einstelligen Prozentbereich liegt; der 100 %-Boost verdoppelt den Gewinn, aber nicht die Chance, ihn zu holen.

Der Boost ist zudem gedeckelt: Einsatz und Gewinnerhöhung sind limitiert, und wer die Schwelle überschreitet, sieht nur den gedeckelten Bonus. Auch gilt er nur online; an der Verkaufsstelle gibt es ihn nicht. Wer den Boost nutzt, sollte mit offenen Augen kombinieren: Die Quote ist nur eine Versicherung gegen den Totalverlust, kein Mittel, eine schlechte Kombi in eine gute zu verwandeln.

Wer profitiert von welchem Angebot – die ehrliche Einordnung

Drei Profile lassen sich unterscheiden. Der Gelegenheitswetter, der einmal im Jahr auf einen Curling-EM-Halbfinal mit Schweizer Beteiligung tippt, ist bei Swisslos oder Jouez Sport richtig: Bewilligt, gedeckelt, mit klarer Auszahlung und dem vollen Schutz der Gespa. Der Stammkunde, der jede Weltmeisterschaft verfolgt und auch Livewetten nutzt, findet bei Sporttip oder Jouez Sport ein vollständiges Programm mit Cash-Out, Kombiboost, Quotenboosts für Einzelwetten und Profitboosts auf definierte Ereignisse – alle Werkzeuge sind da, das Wettprogramm folgt dem Spielplan, und die Limits lassen sich selbst setzen.

Der Offshore-Spieler, der ein grösseres Wettprogramm, andere Märkte oder eine scheinbar bessere Quote sucht, findet bei den acht ausländischen Marken ohne Schweizer Bewilligung sein Angebot – aber er bezahlt dafür mit dem Wegfall des Schweizer Schutzes, einer anderen Steuerlogik für grosse Gewinne und einer Domain, die morgen auf der Sperrliste stehen kann. Wer diese Abwägung bewusst trifft, weiss, was er tut.

Was die Seite bewusst nicht macht, ist eine Empfehlung in eine Richtung. Die Seite beschreibt das Feld, ordnet es nach der Schweizer Bewilligung und erklärt, was jedes Angebot kostet; die Entscheidung, wo gespielt wird, liegt beim Leser.

Häufige Fragen zu Curling-Wetten in der Schweiz

Gibt es bei Sporttip oder Jouez Sport Wetten auf Curling?

Beide Veranstalter bieten Curling an, sofern die Gespa-Liste den Wettbewerb führt und das Wettprogramm ihn aufgenommen hat. Das ist typischerweise bei Europameisterschaften, Weltmeisterschaften und der olympischen Auflage der Fall, kleinere Turniere nur, wenn sie explizit auf der Liste stehen.

Welche Sportarten und Wettarten stehen auf der Gespa-Liste?

Die Gespa-Liste ist eine geschlossene Aufzählung der erlaubten Sportarten, Wettbewerbe und Wettarten, ohne Eckball- oder Kartenmärkte und ohne eigene Esports-Sektion. Sie wird regelmässig aktualisiert, und nur was draufsteht, darf von Swisslos oder Loterie Romande angeboten werden.

Was bedeutet die Marge in Quoten bei einer Sportart mit wenig Wettumsatz?

Eine hohe Marge heisst, dass der Veranstalter einen grösseren Anteil jedes Einsatzes einbehält. Bei kleinen Umsätzen, wie sie im Curling üblich sind, liegt die Marge oft höher als bei Fussball oder Tennis – das ist der Preis für das dünne Wettvolumen und erklärt, warum die Quoten auf Curling weniger attraktiv wirken können.

Wie berechnet sich der Gewinnbetrag aus Einsatz und Gesamtquote?

Der Gewinn ist Einsatz mal Gesamtquote; bei einer Einzelquote ist es die angezeigte Quote, bei einer Kombiwette das Produkt der Einzelquoten. Das Ergebnis wird auf zwei Nachkommastellen gerundet und dann auf fünf Rappen genau abgerundet.

Was geschieht, wenn ein Curling-Spiel abgesagt und nicht innert 48 Stunden nachgeholt wird?

Die Wette wird ungültig: Einzelwetten werden zurückbezahlt; in Kombinationswetten erhält die betroffene Voraussage die Quote 1.00, die übrigen Beine bleiben mit ihren Quoten bestehen. Wird das Spiel im Rahmen eines Turniers ersetzt, gilt es als nachgeholt.

Bis zu welchem Betrag bleibt ein einzelner Gewinn steuerfrei?

Auf Bundesebene liegt der Steuerfreibetrag seit dem 1. Januar 2026 bei 1’071’000 Franken pro Einzelgewinn; auf kantonaler Ebene unterscheidet sich der Wert, und einzelne Kantone – darunter Thurgau – behandeln Gewinne aus ausländischen Grossspielen anders als solche aus bewilligten Schweizer Veranstaltern.

Inhalt erstellt vom Team «asiahandicapch»