Online auf Squash wetten in der Schweiz
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Aktualisiert am Oktober 18, 2026 · Lizenzansprüche geprüft gegen die Gespa-Liste und das Geldspielgesetz (BGS).

Squash gehört zu den Sportarten, über die im Schweizer Wettprogramm nur dann geredet wird, wenn eine Etappe der PSA World Tour oder der WSF-Serie in den Spielplan rutscht. Das ist eine andere Ausgangslage als beim Fussball oder beim Eishockey, wo beinahe jeden Tag ein Anlass zur Verfügung steht. Wer hier auf Squash setzen will, bekommt vor allem eine Frage zu beantworten: ob die Gespa den Anlass überhaupt zulässt. Erst danach geht es um Quote, Einsatz und Kombinationen.
Was folgt, ist die Konsequenz dieses Umstands. Wer Squash in der Schweiz spielerisch verfolgt, tippt nicht oft, und wenn, dann gegen ein kleines Programm. Die beiden einzigen Veranstalter mit Schweizer Bewilligung heissen Swisslos (Sporttip) und Loterie Romande (Jouez Sport). Jeder bedient seine Kantone, keiner deckt die Schweiz flächendeckend ab, und beide richten ihr Angebot an der Gespa-Liste aus. Wer bei einer Plattform ohne Schweizer Bewilligung spielt, handelt ausserhalb des Geldspielgesetzes: die Quoten sind breit, die Sicherheiten gegen das eigene Spielkonto sind null.
Was Squash als Wettsport in der Schweiz ausmacht
Squash ist eine Hallensportart mit kurzen Ballwechseln, einem kleinen Spielerkreis im Profibereich und einer Profi-Tour, die im Kalender zwischen Ägypten, England, Katar und den USA pendelt. In der Schweiz gibt es kaum Wettkampfveranstaltungen auf höchstem Niveau, die einen dichten Wettmarkt tragen könnten. Das ist der Grund, warum eine Seite wie diese überhaupt nötig ist: die Wetten existieren, aber nur an wenigen Punkten des Jahres und nur in den Programmen, die Squash wirklich listen.

Wer auf Squash setzt, wettet deshalb meistens auf Spielausgang und Satzwetten, gelegentlich auf Live-Märkte während eines laufenden Matches und vereinzelt auf Gesamtsiege einer ganzen Saison. Die Auswahl ist schmaler als im Fussball, die Quoten dafür oft unausgewogener, weil weniger Geld auf eine Seite fliesst. Eine Wette, die eine Quote von 1.90 trägt, hat im Squash nicht dieselbe Marge wie im Fussball, sondern hängt sehr stark davon ab, wie viele Spielende tatsächlich gesetzt haben.
Ein zweiter Punkt, der diese Sportart von Mainstream-Wetten unterscheidet: die Dokumentation ist dünn. Wer ein Match analysieren will, findet Live-Streams bei den grossen Verbänden und Sendeanstalten wie BBC oder SquashTV, aber selten ein Statistikportal, das Aufschlagquoten, Fehlerquoten oder Returnzonen sauber führt. Wer eine Wette platzieren will, ist näher an Live-Quoten dran als an Pre-Match-Quoten, weil Buchmacher die Märkte erst spät eröffnen.
Die Konsequenz: Squash-Wetten lohnen sich nur dann, wenn die Person selbst genug vom Sport versteht, um die wenigen Hinweise, die sie hat, richtig zu lesen. Für jemanden, der sonst auf Fussball tippt, ist das eine andere Disziplin. Wer das nicht mitbringt, lässt den Einsatz weg.
Die Rechtslage: nur zwei Veranstalter und eine geschlossene Liste
Sportwetten sind in der Schweiz ein Grossspiel. Das Geldspielgesetz (BGS, SR 935.51) erlaubt sie ausschliesslich über eine Veranstalterbewilligung und eine Spielbewilligung, und es erlaubt nur die Veranstalter, die es selbst dazu bestimmt: Swisslos und Loterie Romande. Jeder Wettanbieter ohne eine dieser beiden Bewilligungen handelt ausserhalb des Gesetzes. Die Aufsicht führt die Gespa (Interkantonale Geldspielaufsicht, Bern), nicht die ESBK.

Die meisten ausländischen Marken, die in der Werbung auftauchen, besitzen eine Lizenz aus Curaçao, Malta oder einem anderen EU-Staat. Solche Lizenzen haben in der Schweiz keinen rechtlichen Wert (Art. 4 BGS). Die Gespa führt eine Sperrliste von Domains, die Schweizer Internetanbieter per DNS für Kunden mit Schweizer IP-Adressen blockieren. Ende 2025 standen 671 Domains auf dieser Liste. Wer eine dieser Seiten öffnen will, wird auf eine Stopp-Seite der Gespa umgeleitet.
Welche Sportarten und Wettarten erlaubt sind
Die zugelassenen Sportarten, Wettbewerbe und Wettarten stehen in einer geschlossenen Liste der Gespa. Nur was darauf steht, darf angeboten werden. Die Liste wird nachgeführt; die aktuelle Version datiert vom 10.09.2026. Qualifikationsspiele sind nur dann wettrechtlich nutzbar, wenn die Liste sie ausdrücklich führt. Frauenwettbewerbe ebenso. Wettarten wie Ecken, Karten oder Handicaps sind nur dort verfügbar, wo die Liste sie vorsieht. Trainingsläufe dürfen nicht gewettet werden. Veranstaltungen, an denen überwiegend Minderjährige teilnehmen, sind ausgeschlossen (Art. 25 Abs. 2 BGS).
Wenn die Liste Squash führt, dann in einem eng umrissenen Rahmen: vor allem Matches der Welttour mit klar definierter Hauptrunde und Halbfinals, oft ohne das gesamte Qualifikationsfeld. Ein Buchmacher, der Squash anbietet, kombiniert damit in der Regel Live-Wetten auf Satzführung und Matchausgang, nicht das volle Spektrum aus Fussball oder Tennis.
Die Gebiete der beiden Veranstalter
Eine Online-Registrierung bei Swisslos ist nur Personen ab 18 Jahren mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt im Swisslos-Vertragsgebiet möglich. Dieses Gebiet umfasst die Deutschschweizer Kantone, den Kanton Tessin und das Fürstentum Liechtenstein. Wer im Kanton Genf wohnt, fällt nicht in dieses Gebiet; die Romandie gehört zur Loterie Romande, deren Online-Plattform unter dem Namen Jouez Sport läuft.
Diese regionale Aufteilung hat praktische Folgen: Schweizerinnen und Schweizer können sich jeweils nur bei einem der beiden Veranstalter online registrieren, nicht bei beiden. Wer umzieht und über die Kantonsgrenze geht, wechselt damit auch das Produkt. Wer im Ausland lebt, kann bei keinem der beiden ein Konto eröffnen.
Verantwortungsvolles Spielen: Limiten, Sperre und Register
Das Schweizer Geldspielgesetz verlangt von jeder Veranstalterin, vor der ersten Wette eigene Verlustlimiten für mindestens einen Tag, eine Woche und einen Monat zu setzen. Bei Swisslos heisst das konkret: vor der ersten Teilnahme an Sporttip eine 1-Tages-, 7-Tages- und 30-Tages-Limite, mit einer Obergrenze von CHF 9’999; unter 21 Jahren liegt sie bei CHF 1’000. Eine Senkung greift sofort, eine Erhöhung frühestens nach 72 Stunden. Zusätzlich kann eine freiwillige Einzahlungslimite für 30 Tage gesetzt werden. Die Romandie verfährt im Grundsatz gleich, mit eigenen Beträgen. So entsteht ein Mechanismus, in dem jede Wette automatisch gegen das selbst gesetzte Limit läuft; ist es erreicht, nimmt das System keine Tipps mehr an.
Die Spielsperre ist die stärkere Stufe. Swisslos erlaubt eine produktbezogene Sperre von 1 bis 180 Tagen; in dieser Frist lässt sich die Sperre nicht aufheben. Wer sich unbefristet sperren lässt, wird in ein gemeinsames Register eingetragen. Dieses Register wird schweizweit und im Fürstentum Liechtenstein anerkannt, und es gilt auch für die Online-Casinos. Eine befristete Spielsperre lässt sich nach dem gesetzlichen Mindestzeitraum von drei Monaten unter Beteiligung einer Fachstelle wieder aufheben, eine kürzere Pause (Selbstausschluss bis sechs Monate) muss jeder Veranstalter anbieten.
Wichtig für die Konsequenz: Wer sich bei einem Anbieter ohne Schweizer Bewilligung sperren lässt, hat keine Garantie, dass diese Sperre übertragen wird. Das Register gilt nur für die zwei Veranstalter und die Casinos. Eine ausländische Plattform, die das eigene Selbstausschluss-Versprechen bricht, hat kein schweizerisches Aufsichtsorgan im Hintergrund.
Das BGS schützt Minderjährige konsequent: Wer Sporttip nutzt, muss volljährig sein, darf keine Spielsperre gegen sich haben und sich nur einmal registrieren. Die Daten werden direkt aus dem hochgeladenen Ausweis gelesen und gegen Melderegister geprüft.
Die zwei Schweizer Veranstalter im Vergleich
Der folgende Vergleich fasst die wichtigsten Angaben zu den beiden einzigen Veranstaltern mit Schweizer Bewilligung zusammen. Beide Produkte gehören zu Grossspielen und werden von der Gespa beaufsichtigt.
| Marke | Schweizer Bewilligung | Trägerschaft und Sitz |
|---|---|---|
| Swisslos Sporttip | Veranstalter- und Spielbewilligung nach BGS, beaufsichtigt durch die Gespa | SWISSLOS Interkantonale Landeslotterie Genossenschaft mit Sitz in Basel; Sporttip ist das Sportwettenprodukt; Gebiet: Deutschschweizer Kantone, Tessin, Liechtenstein |
| Loterie Romande Jouez Sport | Veranstalter- und Spielbewilligung nach BGS, beaufsichtigt durch die Gespa | Société de la Loterie de la Suisse Romande mit Sitz in Lausanne; Jouez Sport ist das Sportwettenprodukt; Gebiet: Kantone Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf, Jura |
Die Romandie bedient sechs Kantone; ihre Loterie Romande führt 2’350 Verkaufsstellen in der Westschweiz und beschäftigt nach eigenen Angaben 221 Mitarbeitende. Im Geschäftsbericht 2025 weist Swisslos einen Reingewinn von CHF 562 Mio. aus, der zu CHF 506 Mio. an die kantonalen Fonds und zu CHF 56 Mio. an die Stiftung Sportförderung Schweiz fliesst; CHF 109 Mio. davon stammten aus den Sportwetten (2024: CHF 122 Mio.).
Wer die Frage stellt, ob Schweizer Sportwetten das Geld der Spielenden verdienen, kann sich an dieser Zahl orientieren: fast jeder zweite Reingewinn-Franken geht in einen kantonalen Fonds, die Fussball, Eishockey, Swiss Olympic und Sporthilfe alimentieren. Das ist die Logik des Geldspielgesetzes: Bruttonachfrage wird über die beiden Veranstalter gebündelt, ein Teil davon kommt der öffentlichen Sache wieder zugute. Diese Verteilung gibt es nur in der Schweiz; sie ist Teil der Lizenz und Teil des Preises, den die Verbraucherinnen und Verbraucher mit ihrer Wette mitbezahlen.
Was die Quotierung kostet: ein illustratives Beispiel
Squash-Quoten werden wie jede andere Wettquote kalkuliert: der Buchmacher schätzt die Wahrscheinlichkeit jedes Ausgangs, baut eine Marge ein und veröffentlicht die Quote. Beispielhaft lässt sich das an einem Zwei-Wege-Markt zeigen, bei dem beide Ausgänge mit Quote 1.90 angeboten werden. Für jeden Franken Einsatz zahlt der Markt im Mittel 1 ÷ (1/1.90 + 1/1.90) = 1 ÷ 1,0526… = rund 95 Rp. zurück; die Marge, die im Preis steckt, liegt also in der Grössenordnung von 5 %. In dieser Bandbreite bewegen sich gute Anbieter bei ausgeglichenen Hauptmärkten.
Für Squash bedeutet das: auf einem ausgewogenen Match liegt die Marge typischerweise zwischen 5 und 8 %, auf einem wenig beobachteten Match oder einem exotischen Markt rasch über 10 %. Die Spanne ist kein fixer Wert, sondern eine Schätzung über das, was die beiden Veranstalter bei einem sehr kleinen Markt anbieten können. Wer seine eigenen Erwartungen prüfen will, sollte vor dem Wettabschluss die angebotenen Quoten für alle Ausgänge des Marktes zusammenzählen, daraus den Kehrwert bilden und prüfen, welcher Betrag auf einen Franken Einsatz zurückkommt. Liegt er unter 95 Rp., kostet die Wette mehr, als sie zurückzahlt.
Was eine Wette zurückzahlt, ist eine eigene Frage. Bei Swisslos und Loterie Romande berechnet sich der Gewinn aus dem Einsatz, multipliziert mit der Quote, auf zwei Nachkommastellen gerundet und dann auf fünf Rappen genau abgerundet. Eine Wette zu CHF 10 auf Quote 2.50 zahlt also nicht glatt CHF 25, sondern CHF 24.95 zurück. Diese Rundung ist klein, fällt aber bei kleineren Einsätzen stärker ins Gewicht.
Sporttip im Detail: was Swisslos anbietet
Die Sporttip-Plattform von Swisslos ist die eine Hälfte der erlaubten Schweizer Wirklichkeit. Wer hier spielt, bekommt die gesetzliche Sicherheit: ein Konto auf den eigenen Namen, eine Verlustlimite, eine Spielsperre im Register, Auszahlungen auf das eigene Schweizer Bank- oder Postkonto.
Einsatzgrenzen und Spielregeln
Bei Sporttip liegt der Mindesteinsatz pro Wette bei CHF 1, der Höchsteinsatz für Einzel- und Kombiwetten bei CHF 1’000 und der Höchsteinsatz für Systemwetten bei CHF 10’000. Swisslos behält sich vor, diese Limiten jederzeit ohne Angabe von Gründen anzupassen; eine Wette, die darüber liegt, wird nicht angenommen. Wer also mit Kombinationen spielt, kann mit höheren Gewinnen rechnen, aber auch an diese Limite stossen. Für Systemwetten gilt das Mehrfache: CHF 10’000 pro Wette sind möglich, aber die Systemauswahl macht jedes Systemticket zu einer eigenen Wette mit eigener Limite. Hier setzt eine der wenigen sinnvollen Disziplinierungen an: wer auf Squash spielt, tippt klein, weil das Programm klein ist.
Cash-Out und Livewetten
Cash-Out ist bei Sporttip verfügbar, vor Spielbeginn und live, aber nur als vollständiges Cash-Out ohne Teilauszahlung, und nur online. Ein ausgeführtes Cash-Out lässt sich nicht rückgängig machen; der angebotene Betrag ist tiefer als der mögliche Vollgewinn, und Swisslos muss Cash-Out nicht für jeden Markt garantieren. Das ist kein Sicherheitsnetz, sondern eine Rechengrösse, die sich am Spielstand orientiert und in Echtzeit schwankt.
Bei Livewetten gilt die Wette unabhängig davon, ob das Ereignis live übertragen wird; Wetten, die nach dem tatsächlichen Eintreffen des Wettausgangs platziert werden, zählen mit Quote 1.00. Swisslos kann Wetten mit Quote 1.00 werten, wenn sie in spielentscheidenden Situationen (Elfmeter, Rote Karte, Videoschiedsrichter-Entscheid) platziert werden. Auf Squash übertragen heisst das: nach einem Ballwechsel zu setzen ist für die Plattform ein Match im Match, und sie behält sich vor, den Wettausgang nachträglich für ungültig zu erklären, wenn er das Resultat vorwegnimmt.
Kombiboost, Quotenboost und Profitboost
Sporttip bietet einen Kombiboost nur online an, für Pre-Match, Live und Systemwetten mit mindestens vier Voraussagen, deren Einzelquote je mindestens 1.50 beträgt. Der Bonus auf den Nettogewinn staffelt sich nach Anzahl der Voraussagen: 5 % bei vier, 20 % bei sieben, 40 % bei zehn und 100 % bei fünfzehn. Da Squash-Quoten selten bei 1.50 beginnen, ist der Kombiboost für reine Squash-Kombis unrealistisch; er funktioniert nur in Mischkombis, in denen Squash eine Quote über 1.50 bekommt.
Daneben gibt es Quotenboosts auf Pre-Match-Einzelwetten und Profitboosts, die den Nettogewinn eines definierten Ereignisses um einen angegebenen Prozentsatz erhöhen. Beide sind pro Wettenden nur einmal nutzbar, in Einsatz und Erhöhung limitiert, und verfallen bei einem Cash-Out. Was die Boost-Höhe jeweils ist, hängt vom Ereignis ab; der Mechanismus bleibt derselbe.
Bet Builder, Limits und Auszahlungen
Voneinander abhängige Ereignisse derselben Sportveranstaltung werden nur über die Bet-Builder-Funktion kombiniert. Auf Squash heisst das: ein und dasselbe Match lässt sich nur dann als Kombination spielen, wenn die Funktion es zulässt. Was Swisslos irrtümlich als Kombination annimmt, kann sie für ungültig erklären und den Einsatz zurückerstatten. Das ist ein Schutzmechanismus für ungewöhnliche Konstellationen, nicht nur ein Detail für Profis.
Das Spielguthaben auf dem Swisslos-Wallet lässt sich per Online-Zahlung oder Einzahlungsschein aufladen, ab einem Mindestbetrag von CHF 20. In 30 Tagen sind höchstens CHF 10’000 möglich, und ein Kauf ist nur möglich, solange das Wallet-Guthaben CHF 9’999 nicht übersteigt. Als Zahlungsart steht PostFinance Pay zur Verfügung, die Transaktion wird direkt in der PostFinance App bestätigt. Gewinne bis CHF 1’000 werden automatisch dem Wallet gutgeschrieben, Gewinne darüber innert drei Arbeitstagen auf das eigene Schweizer oder Liechtensteiner Bank- oder Postkonto überwiesen. Auszahlungen sind innert 365 Tagen zweimal gratis, ab der dritten Auszahlung kann eine Kommission von 3 % anfallen; die Bearbeitung dauert fünf bis zehn Arbeitstage. Gratisspielguthaben aus Promotionen ist nicht auszahlbar.
Sporttip App
Wer seine Wetten lieber auf dem Telefon zusammenstellt, kann die Sporttip App für iOS und Android verwenden. Eine in der App zusammengestellte Wette lässt sich zudem per QR-Code an einer Sporttip Verkaufsstelle spielen; das ist vor allem für Spielerinnen und Spieler interessant, die ihre Wetten offline platzieren oder das Wallet in der Filiale aufladen wollen.
Loterie Romande Jouez Sport im Profil
Die Loterie Romande führt das Sportwettenprodukt Jouez Sport für die sechs Westschweizer Kantone. Wer seinen Wohnsitz in Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf oder Jura hat, kann hier ein Konto eröffnen und an derselben geschlossenen Liste der Gespa teilnehmen wie bei Swisslos. Die Logik der Verlustlimiten, der Spielsperre, der Verifikation und der Auszahlung folgt dem gleichen gesetzlichen Rahmen, auch wenn die eigenen Spielregeln und Konditionen andere Beträge und Verfahren kennen.
Was die beiden Veranstalter unterscheidet
Beide Produkte sind Grossspiele im Sinne des BGS. Die Unterschiede liegen in der Verfügbarkeit, im Vertriebsnetz und in kleinen Eigenheiten der Spielregeln. Wer in der Deutschschweiz wohnt, kann ein Konto bei Swisslos eröffnen; wer in der Romandie wohnt, kann es bei Loterie Romande. Beide Produkte haben eigene Spielregeln, eigene Limitsätze für Verlustlimiten, eigene Cash-Out-Bedingungen und eigene App-Versionen. Wer genauer hinschaut, vergleicht vor der Registrierung die jeweils aktuellen Spielregeln.
Die Loterie Romande unterhält ein Vertriebsnetz mit 2’350 Verkaufsstellen in der Westschweiz. Wer nicht online spielen will oder wem der Gang in die Verkaufsstelle lieber ist, hat hier ein dichteres Netz als in mehreren Kantonen der Deutschschweiz. Im Veranstalterprofil: Avenue de Provence 14, 1001 Lausanne, Sitz des Unternehmens.
Wetten bei Loterie Romande
Jouez Sport bietet dieselben Wettarten an, die die Gespa-Liste vorsieht: Einzelwette, Kombiwette, Systemwette, Pre-Match und Live, Sporttip-ähnliche Boosts nach eigenen Spielregeln. Im Vergleich zu Swisslos sind die Quoten und Limits sehr ähnlich, aber nicht identisch. Wer ein Squash-Match in beiden Programmen vergleicht, wird meist dieselbe Quote sehen, weil beide denselben Wahrscheinlichkeitsschätzungen folgen; im Detail aber, etwa bei Live-Märkten, gibt es gelegentlich Abweichungen, weil jeder Veranstalter seine eigene Risikofunktion fährt.
Wer auf Squash spielt, kann im Westschweizer Programm Wetten platzieren, die Swisslos zufällig nicht führt, oder umgekehrt. Im Vorfeld einer grösseren PSA-Etappe prüfen beide Veranstalter das Programm; eine Volldokumentation ist nicht garantiert. Wer verlässlich wissen will, ob das anstehende Squash-Match im Programm steht, prüft es am Wettprogramm des jeweiligen Veranstalters am Tag des Anlasses.
Anbieter ohne Schweizer Bewilligung: warum sie hier stehen
Mehrere ausländische Marken werben in der Schweiz und tauchen in Vergleichen auf, ohne über eine Schweizer Bewilligung zu verfügen. Im Rahmen dieses Vergleichs sind das: 22Bet, Coolzino, 1xBet, myBet, Pribet, Funbet, Boomerang Bet und Roobet. Diese Marken besitzen Lizenzen aus anderen Jurisdiktionen, deren Geltungsbereich nicht die Schweiz ist; Curaçao und Malta haben hier keine rechtliche Wirkung (Art. 4 BGS). Wer dort ein Konto eröffnet, spielt ausserhalb des Geldspielgesetzes.
Die Konsequenz dieser Lage ist hart, aber eindeutig: kein Schweizer Spieler hat bei einem dieser Anbieter einen Schutz nach BGS. Die Spielersperre im gemeinsamen Register greift nicht, der Zugriff auf gesperrte Gelder ist nicht garantiert, und die kantonalen Steuerbehörden behandeln Gewinne aus ausländischen Grossspielen anders als Gewinne aus Schweizer Sportwetten (der Kanton Thurgau etwa besteuert solche Gewinne als Einkommen, unabhängig von der Höhe). Wer in der Schweiz wohnt und bei einer ausländischen Plattform spielt, nimmt diese Konsequenzen bewusst in Kauf.
Was diese Plattformen stattdessen bieten, ist eine breitere Palette an Sportarten, oft Squash in einer Tiefe, die Schweizer Veranstalter nicht halten, sowie Boni und Promotionen, die das BGS an die Lizenz bindet. Die Gespa verlangt für Gratisspiele und ähnliche Vorteile eine vorgängige Zustimmung; 2025 hat sie 24 solche Zusagen an Loterie Romande und 8 an Swisslos erteilt. Was eine ausländische Plattform an Bonusguthaben verspricht, ist im Schweizer Recht ohne diese Zustimmung nicht abgesichert, und die Plattform selbst trägt das Restrisiko.
Für diesen Vergleich ist wichtig: Die erwähnten Marken sind hier nur deshalb aufgeführt, weil Schweizer Spielerinnen und Spieler auf sie stossen; sie haben hier aber kein Recht auf eine Schweizer Lizenz, kein Sperrregisternutz, keine gesetzliche Auszahlungsgarantie. Wer unter den hier genannten Marken spielen will, sollte wissen, dass es sich um ein vollständig anderes Angebot handelt; eine Bewertung als «gleich gut, aber umfangreicher» ist nicht haltbar.
Wie sich eine Squash-Wette rechnet
Bei einer Einzelwette auf Quote 2.10 mit einem Einsatz von CHF 10 zahlt der Markt CHF 21 zurück; der Nettogewinn liegt bei CHF 11. Bei einer Kombiwette aus drei Voraussagen (1.60, 1.90, 2.20) wird die Gesamtquote mit 1.60 × 1.90 × 2.20 = 6’688 kalkuliert; der Einsatz von CHF 5 würde CHF 33.44 zurückzahlen, der Nettogewinn CHF 28.44.
Im Sporttip-Kontext gilt: die Gesamtquote einer Kombiwette ist immer das Produkt der Einzelquoten. Der Gewinn wird zuerst auf zwei Nachkommastellen gerundet und dann auf fünf Rappen genau abgerundet. CHF 33’444 wird also zu CHF 33.40.
Für die Marge bedeutet das: liegt ein Markt bei Quote 1.85 / 1.95, dann ergibt sich die Auszahlungsquote als 1 ÷ (1/1.85 + 1/1.95) ≈ 94.85 %. Die Marge beträgt dann rund 5.15 %. Ein Squash-Markt in dieser Konstellation kostet langfristig rund 5 Rp. pro Franken Einsatz, gemessen am Gewinn des Buchmachers. Wer diese Zahl im Kopf hat, kann das eigene Programm lesen: tiefe Margen gibt es nur dort, wo viele Spielende wetten; Squash hat davon weniger.
Warum sich die Frage «Wie viel kostet meine Wette?» nicht mit einer Quote beantworten lässt
Eine Quote allein gibt keine Antwort. Die Marge des Marktes, in dem die Quote steht, macht den eigentlichen Preis aus. Eine Wette zu Quote 2.10 in einem Markt mit 8 % Marge ist teurer als eine Wette zu Quote 1.85 in einem Markt mit 4 % Marge. Wer seine langfristige Bilanz verstehen will, prüft den Markt, nicht die Einzelquote. Für Squash gilt das verschärft: hier sind die Märkte klein, die Margen daher weiter, die Tiefstwerte selten.
Anbieter, die nicht ins Schweizer Programm passen: was sie für wen sind
Die Bewertung der acht ausländischen Marken fällt kurz aus, weil sie rechtlich auf der gleichen Stufe stehen. Was sie voneinander unterscheidet, ist ihre internationale Lizenz und ihre Positionierung gegenüber dem Schweizer Markt; beide sind hier ohne rechtliche Wirkung. Wer nach der Lektüre dieses Abschnitts immer noch bei einer dieser Plattformen spielen will, spielt auf eigenes Risiko und ohne Schweizer Schutz.
22Bet
22Bet operiert mit einer Lizenz aus Curaçao, soweit das aus den Anbieterangaben hervorgeht. Für den Schweizer Markt ist sie rechtlich nicht anerkannt (Art. 4 BGS). Die Plattform führt Squash in einer breiten Palette und nimmt Wetten mit kleineren Einsätzen entgegen, was für jemanden interessant sein kann, der eine breitere Auswahl und tiefere Mindesteinsätze sucht. Wer über die Schweizer Sperrliste spielen will, akzeptiert, dass die Domain durch Schweizer Provider geblockt werden kann und das Konto keine Schweizer Schutzmechanismen hat.
Coolzino
Coolzino versteht sich eher als Casinoanbieter mit Sportwetten-Zweig; seine Sportwetten-Abteilung ist nicht das Kernprodukt. Eine Squash-Sektion findet sich, aber das Angebot ist nicht breiter als das der etablierten Sportwetten-Seiten. Wer hier spielt, hat keinen Schweizer Schutz, dafür möglicherweise ein Bonusprogramm, das im Schweizer Rahmen nicht zugelassen wäre.
1xBet
1xBet ist ein internationaler Anbieter mit Lizenz aus Curaçao und einem vergleichsweise dichten Squash-Programm. Die Plattform wirbt aggressiv, was in der Schweiz gegen Art. 74 Abs. 3 BGS verstösst. Spielerinnen und Spieler, die über Schweizer Werbung darauf aufmerksam werden, sollten wissen, dass die Werbung selbst schon eine Gesetzesübertretung darstellt, die die Veranstalterin in der Schweiz belangt. Wer dort spielt, hat keine Schweizer Spielersperre und keine Schweizer Auszahlungsgarantie.
myBet
myBet ist ein europäischer Anbieter mit deutscher bzw. maltesischer Lizenz; in der Schweiz hat das keine Wirkung. Das Programm führt Squash in den grossen Touren und ist übersichtlich aufgebaut. Wer den Anbieter aus deutscher Werbung kennt, sollte die Trennung zwischen deutscher und Schweizer Rechtslage sauber halten.
Pribet
Pribet gehört zu den neueren Plattformen und teilt das Lizenzprofil vieler Anbieter in dieser Liste. Squash ist verfügbar, aber ohne Schweizer Schutz; die Plattform wirbt mit tiefen Margen, was den fehlenden Schutz nicht aufwiegt.
Funbet
Funbet positioniert sich ähnlich wie die etablierten Curacao-Marken, mit ähnlichem Schutzprofil. Squashtauglich, ohne Schweizer Lizenz, ohne Sperrregister-Anschluss.
Boomerang Bet
Boomerang Bet tritt im europäischen Werbeumfeld auf, oft mit einem Fussball- und Tennisschwerpunkt. Squash ist verfügbar, wenn auch nicht im Zentrum des Angebots. Schweizer Schutz: keiner.
Roobet
Roobet versteht sich primär als Krypto-Casino, mit einem Sportwetten-Zweig, der kleiner ist. Lizenzgrundlage: Curaçao. Für Schweizer Spielerinnen und Spieler gilt: keine Schweizer Lizenz, keine Schweizer Anonymisierung durch Krypto (die Schweizer Auszahlungsregel verlangt eine identifizierte Bankverbindung, was nicht zu Roobets Geschäftsmodell passt). Wer mit Krypto spielt, hat auf einer Schweizer Plattform keine Auszahlungsmöglichkeit.
Was eine Squash-Wette wirklich kostet: Konsequenzen
Wer Squash in der Schweiz spielt, bezahlt den Einsatz, die Marge und die gesetzliche Verteilung an die kantonalen Fonds. Wer ausserhalb der Schweiz spielt, lässt diese drei Posten weg und bezahlt dafür mit fehlendem Schutz und anderer Besteuerung. Das ist die Grundgleichung, die jede Sportwettenentscheidung hier hat.
Die Squash-spezifische Konsequenz: kleines Programm, kleine Margen-Spanne, grössere Preisschwankungen über die Saison. Wer auf Squash wettet, sollte
- pro Wette klein setzen, weil der Sport selten vollständig im Wettprogramm steht und eine späte Absage zumeist eine Rückzahlung gemäss den Swisslos-Regeln zur Folge hat (innerhalb 48 Stunden; sonst gibt es Quote 1.00 für die Kombination);
- eigene Verlustlimiten vor der ersten Wette setzen und dabei bleiben;
- den Quoten auf mehreren Märkten folgen und nicht nur auf die Hauptlinie;
- wissen, dass eine Gewinnauszahlung auf ein Schweizer Konto bis zu zehn Arbeitstage dauert und die ersten beiden Auszahlungen pro Jahr gratis sind.
Die zweite Konsequenz ist finanzmathematisch. Bei einer angenommenen Marge von 6 % auf einem Squash-Markt mit CHF 10 Einsatz verliert ein Spielender langfristig 60 Rp. pro Wette, im Durchschnitt. Das ist nichts, was eine einzelne Wette entscheidet; aber über 100, 500 oder 1’000 Wetten baut sich daraus ein Verlust auf, der nicht durch einzelne Glückstreffer aufgefangen wird. Wer Squash ernsthaft spielt, hält diesen Wert im Auge.
Drittens: die Zeit nach einer Wette. Wer seinen Gewinn nicht innerhalb von 26 Wochen nach der öffentlichen Bekanntmachung der Wettauswertung geltend macht, verliert ihn zugunsten des Swisslos-Zwecks. Wer bei einer verweigerten Auszahlung Einsprache erheben will, hat zehn Tage Zeit, dies per eingeschriebenem Brief zu tun. Diese Fristen sind nicht grosszügig, aber sie sind im Gesetz und in den Spielregeln klar definiert.
Viertens: die Spuren einer Sperre. Wer sich bei Swisslos produktbezogen sperrt, sperrt genau dieses Produkt, nicht die ganze Person. Eine unbefristete Spielsperre hingegen sperrt die Person, schweizweit und in Liechtenstein, einschliesslich der Online-Casinos. Das ist die stärkere Stufe und sie ist als Register-Eintrag belastbar; eine kürzere Pause lässt sich nach drei Monaten unter Beteiligung einer Fachstelle wieder aufheben, eine sechsmonatige Pause bleibt sechs Monate.
Was eine Steuernummer hier nicht hilft
Die direkte Bundessteuer kennt einen Steuerfreibetrag pro Einzelgewinn aus Grossspielen; ab 1. Januar 2026 liegt er bei CHF 1’071’000. Wer darunter bleibt, zahlt keine Einkommensteuer auf den Gewinn. Wer darüber liegt, zahlt ab dem überschiessenden Betrag 35 % Verrechnungssteuer, die mit der Steuererklärung verrechnet werden kann. Die kantonalen Freibeträge unterscheiden sich; «je nach Kanton» ist die zutreffende Formel. Für eine typische Squash-Wette (Einsatz bis CHF 1’000, Quote zwischen 1.50 und 4.00) bleibt der Gewinn weit unter diesem Betrag; die Frage stellt sich selten praktisch, und sie stellt sich bei ausländischen Plattformen anders, weil dort die Verrechnungssteuer entfällt und die kantonale Besteuerung voll greift.
Wie man vorgeht, wenn ein Squash-Match im Programm steht
Wer ein Squash-Match bei Sporttip oder Jouez Sport findet, hat vor dem Tippenschluss mehrere Schritte zu gehen. Diese Reihenfolge ist nicht vorgeschrieben, aber sie sortiert die Punkte, die für eine fundierte Entscheidung nötig sind.
Zuerst steht die Frage der Quote. Wer die Quoten für alle Ausgänge des Marktes kennt, kann die Marge berechnen. Liegt die implizite Auszahlung deutlich unter 92 %, ist der Markt teuer; liegt sie über 95 %, ist er vergleichsweise fair. Wer Squash spielt, findet selten Hauptmärkte mit Margen unter 5 %, sondern öfter Nebenkombinationen mit 8 bis 12 %.
Zweitens steht die Frage der Dokumentation. Wer auf ein Match setzen will, prüft die verfügbaren Statistiken; bei Squash sind das meistens Aufschlag- und Return-Prozente der jüngsten Matches, die Weltranglistenposition und ggf. Head-to-Head-Daten. Wer keine Daten hat, sollte den Tipp auslassen.
Drittens steht die Frage der Limite. Wer seine 1-Tages-, 7-Tages- und 30-Tages-Limite kennt und beachtet, spielt innerhalb des eigenen Rahmens. Eine kleine Wette, die das Limit nicht antastet, ist die richtige Grösse.
Viertens steht die Frage der Spielregeln. Cash-Out ist nur online und nicht garantiert. Bei Live-Wetten setzt das Programm eine Wette mit Quote 1.00, wenn sie nach dem tatsächlichen Eintreffen des Ausgangs platziert wird. Verlängerung und Penaltyschiessen zählen nur, wenn das Programm darauf hinweist. Diese Bestimmungen sind Regeln, an denen eine Wette scheitern kann, ohne dass die Person sie falsch vorhergesagt hat.
Fünftens steht die Frage der Auszahlung. Wer regelmässig spielt, sollte wissen, dass die Auszahlung fünf bis zehn Arbeitstage dauert und Gratisspielguthaben aus Promotionen nicht auszahlbar ist. Wer auf Gewinne auszahlen will, sollte das Wallet nicht mit Promo-Guthaben vermischen, das auf dem Konto bleibt.
Häufige Fragen zu Online Squash Wetten in der Schweiz
Wer darf in der Schweiz auf Squash wetten?
Erlaubt sind Sportwetten in der Schweiz nur bei den beiden Veranstaltern mit eidgenössischer Bewilligung: Swisslos (Produkt Sporttip) und Loterie Romande (Produkt Jouez Sport). Eine Online-Registrierung setzt Wohnsitz im jeweiligen Vertragsgebiet und die Volljährigkeit voraus; jeder Spieler darf nur ein Konto führen.
Ist Squash auf der Gespa-Liste der zugelassenen Sportarten?
Die Gespa führt eine geschlossene Liste der erlaubten Sportarten, Wettbewerbe und Wettarten; Stand der Version ist 10.09.2026. Was nicht auf der Liste steht, darf nicht angeboten werden. Ob Squash im Einzelfall aufgeführt ist, hängt vom konkreten Wettbewerb ab; eine allgemeine Aussage über «alle Squash-Wetten» lässt die Liste nicht zu.
Wie entsteht eine Quote, und was bedeutet die Marge?
Eine Quote ist die Umkehrung der geschätzten Wahrscheinlichkeit; der Buchmacher addiert seine Marge und publiziert das Ergebnis. Für einen Zwei-Wege-Markt mit Quoten 1.90/1.90 ergibt sich eine implizite Auszahlung von rund 95 %, was einer Marge von etwa 5 % entspricht. Margen unter 5 % findet man auf Squash selten.
Wie berechnet sich der Gewinn aus Einsatz und Quote?
Bei Einzelwetten ist der Gewinn Einsatz × Quote; bei Kombinationen wird die Gesamtquote aus dem Produkt der Einzelquoten gebildet, und der Gewinn ergibt sich aus Einsatz × Gesamtquote. Bei Sporttip wird der Gewinn zuerst auf zwei Nachkommastellen gerundet und dann auf fünf Rappen genau abgerundet.
Warum gilt kein Wetttipp als sicher?
Wer auf Squash setzt, wettet gegen eine kleine Wahrscheinlichkeit; Ergebnisse im Squash kippen rasch durch einzelne Ballwechsel. Wett-Tipps sind Wegweiser zur Diskussion, keine Vorhersagen, die eintreffen müssen. Wer mit einem System spielen will, das dauerhaft gewinnt, sollte sich der Marge des Marktes und der eigenen Disziplin stellen, nicht einem vermeintlich sicheren Tipp.
Welche Limiten müssen vor der ersten Wette gesetzt werden?
Vor der ersten Sporttip-Teilnahme sind Verlustlimiten für 1 Tag, 7 Tage und 30 Tage zu setzen; die Obergrenze liegt bei CHF 9’999, bei unter 21-Jährigen bei CHF 1’000. Eine Senkung gilt sofort, eine Erhöhung erst nach 72 Stunden. Wer sich sperren lassen will, kann eine befristete Sperre von 1 bis 180 Tagen setzen; eine unbefristete Sperre wird im schweizweiten Register eingetragen.
Sportarten – asiahandicapch
Inhalt erstellt vom Team «asiahandicapch»
